Ehe Sprüche – hochzeit

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Hüte dich vor einer allzu gründlichen Analyse deiner Ehe. Das wäre, als wollte man eine zarte Zimmerpflanze alle 20 Minuten ausreißen, um zu sehen, wie sich ihre Wurzeln entwickeln.

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Zwischen Mann und Frau redt – sich so gar viel nicht.

Goethe, Die Mitschuldigen, entstanden 1768/69. 2. Auftritt, Söller zu Sophie

Eine Hochzeit ist ein Ereignis, eine Ehe eine Leistung.

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Die Ehe vereinfacht den Genuss bestimmter Freuden, leider verdoppelt sie auch die Ausgaben.

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Die Ehe ist ein Kampf auf Leben und Tod, vor welchem die beiden Gatten den Himmel um seinen Segen bitten – denn sich lieben ist stets das kühnste Wagnis; der Kampf beginnt sofort, und der Sieg, das heißt die Freiheit, verbleibt dem gewandtesten.

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In der Liebe verliert man den Verstand, in der Ehe sieht man erst, was man verloren hat.

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Spatz und Spätzin Auf dem Dache sitzt der Spatz, Und die Spätzin sitzt daneben, Und er spricht zu seinem Schatz: "Küsse mich, mein holdes Leben! Bald nun wird der Kirschbaum blühn, Frühlingszeit ist so vergnüglich; Ach! Wie lieb' ich junges Grün Und die Erbsen ganz vorzüglich!" Spricht die Spätzin: "Teurer Mann, Denken wir der neuen Pflichten, Fangen wir noch heute an, Uns ein Nestchen einzurichten!" Spricht der Spatz: "Das Nestebaun, Eierbrüten, Junge füttern Und dem Mann den Kopf zu krauln Liegt den Weibern ob und Müttern." Spricht die Spätzin: "Du Barbar! Soll ich bei der Arbeit schwitzen, Und du willst nur immerdar Zwitschern und herumstibitzen?" Spricht der Spatz: "Ich will dir hier Mit zwei Worten kurz berichten: Für den Spatz ist das Pläsier, Für die Spätzin sind die Pflichten!"

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Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Unauflöslich muß sie sein; denn sie bringt so vieles Glück, daß alles einzelne Unglück dagegen gar nicht zu rechnen ist.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 1. Teil, 9. Kap.

In der Ehe gefallen die Männer den Weibern länger als umgekehrt; um nur unter viel(en) Gründen [einen] anzugeben, so verlieren die Männer in der Ehe wenig(er) an Schönheit, weil sie nur wenige hineingebracht.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. September 1817

In der Ehe kommt es darauf an, daß die Fehler zueinander passen.

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Ein Mann und ein Weib sind nur ein Leib, Pflegt man zu sagen; Doch wird es klar, daß sie ein Paar, Wenn sie sich schlagen.

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Im Leben eines Mannes gibt es zwei Perioden, in denen er eine Frau nicht versteht: die eine vor der Ehe, die andere in der Ehe.

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Das Problem in der Ehe liegt darin, daß jede Frau im Herzen eine Mutter ist, und jeder Ehemann im Herzen ein Junggeselle bleibt.

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Das Glück mancher Ehe beruht auf einer alten Weisheit: Was man nur ahnt, das weiß man noch lange nicht.

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Zu einer glücklichen Ehe gehören drei: ein Mann, eine Frau und ein Fernsehapparat.

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Wo die Frau die Hosen anhat und der Mann die Schürze trägt, da gehen die Dinge schlecht.

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Deine Frau ist kein Gebetsschal, den man eintauscht, wenn man ihn nicht mehr schön findet.

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Zeige mir eine glückliche Ehe, und ich zeige dir zwei Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen, wer von ihnen die bessere Hälfte ist.

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Die verheiratete Frau ist eine Sklavin, die man verstehen muß auf einen Thron zu setzen.

Balzac, Die menschliche Komödie (La Comédie humaine). Physiologie du mariage, 1829 (dt. Physiologie der Ehe, 1842)

Die Ehe ist ein Abenteuer, wie in den Krieg ziehen.

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Bei Unverträglichkeit gedeiht kein Feur im Haus, Der eine bläst es an, der ander bläst es aus.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839. Originaltext