Ehe Sprüche – hochzeit

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Ehen ohne Liebe sind abscheulich.

Wilde, Ein idealer Gatte (An Ideal Husband), 1895

Eine Frau, die eines Mannes Liebe aufrechterhalten und ihn wiederlieben kann, hat alles getan, was die Welt von Frauen verlangt oder von ihnen verlangen sollte.

Wilde, Ein idealer Gatte (An Ideal Husband), 1895

Wenn eine Frau bei der Eheschließung verspricht, Freud' und Leid mit dem Gatten zu teilen, setzt sie stillschweigend voraus, daß der Mann das Leid übernimmt.

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Wo auf Erden gibt es vernünftige Ehen? Man könnte genauso gut von vernünftigen Selbstmorden sprechen.

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Zu einer glücklichen Ehe gehören zwei gute Verzeiher.

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Wenn eine Ehe glücklich sein soll, müssen beide Partner stets die Möglichkeit offen lassen, daß der andere im Recht ist – auch wenn sie nicht daran glauben.

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Am glücklichsten ist eine Ehe, wenn jeder der beiden Partner überzeugt ist, am meisten von ihr zu profitieren.

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Ein Gatte wollte in Plauen seine Frau einmal tüchtig verhauen. Doch sie biß ihn ins Bein; Folglich ließ er es sein. Nun hat er Respekt vor den Frauen.

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Kann eine Frau nicht ein helles und glückliches Dasein schaffen, so daß es der reinlichste, angenehmste Platz wird, den der Mann als Zuflucht und Ruheplatz nach den Arbeiten und Sorgen der Welt finden kann, dann helfe Gott dem Armen; denn er ist thatsächlich heimatlos.

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Eine Frau ist der beste Gefährte für das Leben.

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b) Trost für den Junggesellen Alle Tage Huhn im Topf und Gans im Bett - man kriegt es satt.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Wie mans macht…, in: Die Weltbühne, 15.03.1932, Nr. 11 (Theobald Tiger)

Es geht am End, es ist kein Zweifel, Der Liebe Glut, sie geht zum Teufel. Sind wir einmal von ihr befreit, Beginnt für uns die beßre Zeit, Das Glück der kühlen Häuslichkeit. Der Mensch genießet dann die Welt, Die immer lacht fürs liebe Geld. Er speist vergnügt sein Leibgericht, Und in den Nächten wälzt er nicht Schlaflos sein Haupt, er ruhet warm In seiner treuen Gattin Arm.

Heine, H., Gedichte. Nachlese

Die schlimmsten Eheprobleme sind die, von denen man keine Ahnung hat.

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Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Bettschnüffler, in: Die Weltbühne, 11.03.1930, Nr. 11 (Ignaz Wrobel)

Von allen unseren Wissenschaften ist die von der Ehe am weitesten zurück.

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Es hälts nämlich der stärkste, wildeste Mann gegen das ewige weibliche Zürnen und Untergraben in die Länge nicht aus; um nur Ruhe und Frieden zu haben, lässet ein solcher, der vor der Ehe tausend Schwüre tat, er wollte darin seinen Willen durchsetzen, am Ende gern der Herrin ihren.

Jean Paul, Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel, kurz Siebenkäs, 3 Bde., 1796/97. Drittes Bändchen. Zehntes Kapitel

Der Mann mag das Geliebte laut begrüßen, Geschäftig für sein Wohl lebt still das Weib.

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Die Ehe ist die Prosaübersetzung eines Liebesgedichts.

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In einer guten Ehe soll niemand die Hosen anhaben.

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Da die Männer viel origineller sind, was kein Mädchen errät: so sind oft diese in der Ehe unglücklich, weil sie es nicht voraussehen und fassen.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Mai 1799

Es sollte nicht erlaubt sein, im Zustande der Verliebtheit einen Entschluss über sein Leben zu fassen und einer heftigen Grille wegen den Charakter seiner Gesellschaft ein für allemal festzusetzen: man sollte die Schwüre der Liebenden öffentlich für ungültig erklären und ihnen die Ehe verweigern: — undzwar, weil man die Ehe unsäglich wichtiger nehmen sollte!

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881