Erziehung Sprüche
Sprüche über Erziehung
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Ehrfurcht vor Karl May! Das erzieht eine bessere Jugend als Kritik an Schiller.
Schuldiger scheint als der Täter mir das, was ihn machte zum Täter.
Unmäßiger Zorn bringt Entfremdung und unzeitige Güte nimmt die Achtung; sei nicht so strenge, daß man deiner überdrüssig werde, und nicht so sanft, daß man gegen dich anmaßend werde.
Es fruchtet übrigens selten eine Strafe ohne Liebe!
Das Eindringen in die menschliche Seele verlangt Weitblick und Behutsamkeit.
Wenn man unter dem Wort Erziehung allgemein all das versteht, was zu unserer Belehrung dient, dann muß notwendigerweise gerade der Zufall den größten Anteil an unserer Erziehung haben.
Die Erziehung muß erstreben, daß die Selbstliebe die Nächstenliebe nicht ersticke.
Ach die Menschen vermeinen zu erziehen! Und doch erzieht uns nur das tätige Leben.
Begrenze dein Kind nicht auf das, was du gelernt hast, denn es ist in einer anderen Zeit geboren.
Nichts erzieht besser als die Gegenwart eines trefflichen Menschen; er braucht nicht zu docieren und zu predigen: sein stilles Dasein ist eine Sonne, die wärmt und leuchtet.
Wir können andere nur durch uns selbst erziehen.
Der Wohlstand eines Staates, die Glückseligkeit einer Nation hängt schlechterdings von der Güte der Sitten ab. [...] Die Erziehung allein ist die wahre Schöpferin der Sitten.
Man braucht sich nur mit der Erziehung zu befassen, um seine eigenen Fehler wahrzunehmen. Hat man sie aber erblickt, so beginnt man sie zu verbessern.
Viele Eltern sind entrüstet und verwundert, wenn sie sehen, daß die Kinder so werden, wie sie sie erzogen haben.
Wer am Gipfel des Baums Früchte sehen will, der nähre seine Wurzel.
Napoleon war ein großer Erzieher. Aus einem Kellner, einem Fechtmeister, einem Schleichhändler, einem Faßbinder hat er die Marschälle Murat, Augereau, Masséna und Ney gemacht.