Erziehung Sprüche – kinder
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Was der Mensch wird, davon empfing er die Keime schon vor dem sechsten Jahre.
Erziehung überwindet die Natur.
Gewohnheit, unterstützt von Nachahmung, das ist der Weg, auf dem der Kindesgeist seine Nahrung zum bleibenden Eigentum verarbeitet.
Alles Erste bleibt ewig im Kinde, die erste Farbe, die erste Musik, die erste Blume malen den Vorgrund seines Lebens aus.
Jede Art von Erziehung hat es darauf abgesehen, das Leben reizlos zu machen, indem sie entweder sagt, wie es ist, oder daß es nichts ist. Man verwirrt uns in einem fortwährenden Wechsel, man klärt uns auf und ab.
Wer eine Saat mißratener Kinder aufzieht, Was zieht er anders als sich selbst die Sorge groß, Und seinen Feinden Stoff zu bitterm Hohne?
Es ist nicht das Kind, das eine Züchtigung nötig hat. In 9 von 10 Fällen sind es die Eltern.
Der gute Erzieher kennt Fälle, wo er stolz darauf ist, dass sein Zögling wider ihn sich selber treu bleibt: da nämlich, wo der Jüngling den Mann nicht verstehen darf oder zu seinem Schaden verstehen würde.
Es darf nicht eure höchste Sorge bleiben, daß eure Kinder es besser haben sollen als ihr selbst. Vergesset nicht, eure Kinder zuerst und vor allem besser zu machen.
Habt ihr recht erzogen: so kennt ihr euer Kind. Nie, nie hat eines je seiner rein- und rechterziehenden Mutter vergessen.
Ehrfurcht vor Karl May! Das erzieht eine bessere Jugend als Kritik an Schiller.
Sage deinem Kinde weniger, wie sehr du es liebst, sondern sage ihm, wie sehr du deine Eltern geliebt hast.
Nur der erzieht seine Kinder gut, der dabei merkt, dass sie in manchem ihn erziehen.
Es fruchtet übrigens selten eine Strafe ohne Liebe!
Wenn man unter dem Wort Erziehung allgemein all das versteht, was zu unserer Belehrung dient, dann muß notwendigerweise gerade der Zufall den größten Anteil an unserer Erziehung haben.
Die Erziehung muß erstreben, daß die Selbstliebe die Nächstenliebe nicht ersticke.
Ach die Menschen vermeinen zu erziehen! Und doch erzieht uns nur das tätige Leben.
Begrenze dein Kind nicht auf das, was du gelernt hast, denn es ist in einer anderen Zeit geboren.
Nichts erzieht besser als die Gegenwart eines trefflichen Menschen; er braucht nicht zu docieren und zu predigen: sein stilles Dasein ist eine Sonne, die wärmt und leuchtet.
Wir können andere nur durch uns selbst erziehen.
Der Wohlstand eines Staates, die Glückseligkeit einer Nation hängt schlechterdings von der Güte der Sitten ab. [...] Die Erziehung allein ist die wahre Schöpferin der Sitten.