Erziehung Sprüche – kinder
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Die Strenge ohne Zorn bessert weit mehr und tut weit minder Böses, als der Affekt eines Zornigen.
So wie die eiserne Not die Erzieherin des ganzen Menschengeschlechtes war, ist eine mit Freiheit verbundene Strenge, die zur Entwicklung der Kraft durch deren Anstrengung treibt, die beste Pflegemutter großer und trefflicher Geister.
Alle Erziehung muß in der Wiege beginnen.
Man könnt' erzogene Kinder gebären, Wenn die Eltern erzogen wären.
Wer die Menschen erziehen will, hüte sich davor, stets auf sie zu drücken, etwas Lüpfen tut bessern Dienst.
Das Gebet der Mutter erzieht mehr als alle Erziehungskunst des Vaters.
Die erzwungene, nicht natürliche Strenge bei Kindern ist so wenig wert und so unwirksam als erzwungene, nicht natürliche Liebe und Milde.
Obwohl die meisten Kinder intelligent sind, sind die meisten Erwachsenen dumm. Demnach muß irgend etwas mit der Erziehung nicht stimmen.
Die Erziehung soll auf zwei Grundlagen beruhen: auf Moral und Klugheit. Auf Moral: zur Stütze der Tugend, auf Klugheit: zum Schutze vor den Lastern anderer.
Große Strenge der Bestrafung richtet in der Erziehung sehr wenig Gutes, ja viel Schlimmes an, und ich glaube, man wird finden, daß unter sonst gleichen Umständen diejenigen Kinder, welche am meisten gezüchtigt worden sind, selten die besten Menschen werden.
Der Unterricht ist viel leichter als die Erziehung. Zu jenem braucht man nur etwas zu wissen und es mitteilen können; zur Erziehung muß man etwas sein.
Die menschliche Gattung, sich selbst überlassen, ist brutal; nur die Erziehung vermag etwas.
Aller Reiche Heil, aller Völker Wohl und der ganzen christlichen Kirche Segen hängt allein von einer richtigen Leitung der Jugend ab.
Wenn ich in meiner Jugend ermutigt statt gedemütigt worden wäre, so taugte ich mehr als jetzt.
Kinder werden verzogen, wenn man ihren Willen erfüllt, und ganz falsch erzogen, wenn man ihrem Willen und ihren Wünschen gerade entgegen handelt.
Jedes Kind wächst in seiner eigenen Kraft und Gestalt; darum sei uns die Eigenart eines jeden Kindes heilig.
Es gibt keine Erziehung ohne Gewissen.
Die meisten Eltern und Erzieher leben der Ansicht, daß die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch Nichtwissen bewahrt werde.
An sich wäre es ja viel natürlicher, dass man der Jugend geographische naturwissenschaftliche national-ökonomische gesellige Grundsätze beibrächte, dass man sie allmählich zur Betrachtung des Lebens führte und endlich, spät, die merkwürdigsten Vergangenheiten vorführte.
Engherziges Knausern der Eltern gegenüber den Kindern ist ein folgenschwerer Irrtum. [...] Die beste Regel ist die, die Autorität gegenüber den Kindern festzuhalten, nicht aber die Börse.
Kinder sollte man nie mit Schlägen auferziehen wollen: Kinder sind nicht Beafsteaks, die besser werden, indem man sie tüchtig durchklopft!