Familie Sprüche

Sprüche über Familie und Nähe

143 Sprüche in dieser Kategorie

Es bereitet nur wenig mehr Mühe, seine Familie zu regieren oder ein ganzes Königreich.

Internet

Ich meine, es müsse neues Leben, Segen und Heil auf Staat und Kirche aus den Familien kommen.

Burow (Hg.), Denk-Sprüche für das weibliche Leben. Gesammelte Perlen zur Veredlung für Geist, Gemüth und Herz, 1857

Es ist gewiß, daß die Steigerung des geistigen Lebens gerade in den Frauen auch die Veredelung der Familie verheißt.

Internet

An die Familie muß sich die Schule anknüpfen. Einigung der Schule und des Lebens; Einigung des häuslichen, des Familien- und Unterrichtslebens ist die sicherste und unzertrennliche Forderung der uns zur Vollendung führen sollenden Menschenentwicklung und Menschenbildung.

Internet

Die Familie hat auch darin als Grundpfeiler der Gesamtheit sich zu erweisen, daß sie ein Musterbild wird der vernünftigen Gesundheitspflege.

Internet

Wer aus guter Familie ist, hat unbewußt tausend Anschauungen, Empfindungen, anmutende Handlungsweisen usw. voraus, die ein anderer durch Schulerziehung nie bekommt. Selbsterziehung und Selbstbeherrschung, strengstes Pflicht- und Anstandsgefühl pflanzen sich in guten Familien der verschiedensten Kreise durch Tradition und Beispiel fort.

Internet

Das Familienleben gleicht einer Kahnfahrt, welche nur dann amüsant ist und glücklich verlaufen kann, wenn einer mit fester Hand das Steuer regiert.

Internet

Blut ist dicker als Wasser.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Grundton in der Harmonie der Häuslichkeit muß immer das Kindergeschrei sein, sonst geht die wichtigste Stimme ab.

Internet

Wenn eine Kleinigkeit seine Galle rege macht; wenn etwa die Köchin eine Speise verdarb, die Kinder im Hause umher lärmen, oder die Gattin durch Widerspruch ihn erbittert, so bricht der Sturm los, die Wellen türmen sich und der Unrat, das ist Schimpfworte, und Flüche aller Art werden ausgeworfen.

Internet

Das Familienglück verschlingt mich mit Haut und Haar, ich kann es mir aber nicht leisten, untätig zu sein.

Tolstoi, Tagebücher. 1863

Sage niemals: "meine Herkunft und Abstammung", denn die Abstammung des jungen Mannes ist, was er erreicht.

Lipperheide (Hg.), Spruchwörterbuch, hg. von Franz Freiherrn von Lipperheide, Berlin 1907

Vater, Mutter und Kind, das ist der ewig alte und immer wieder neue Dreiklang, der die Welt zusammenhält.

Internet

Worin mich Gott am meisten gesegnet hat und worin ich am eifrigsten um Fortdauer dieses Segens bitte, das ist die friedliche Wohlfahrt im Hause, das geistige und körperliche Gedeihen der Kinder, und wenn mir das bleibt, wie ich zu Gott hoffe, so sind alle anderen Sorgen leicht und alle Klagen frivol.

Bismarck, O., Briefe. An seinen Bruder, 25. Juli 1871

Ich setze mein ganzes Vertrauen in unsre deutsche Zukunft auf den Beistand dessen, was Goethe das ewig Weibliche im Leben nannte, das heißt das Wahrende, das Pflegende, was der Liebe, der Vereinigung, der Familie, auch dem Manne zu Gute kommt.

Bismarck, Reden

Ein glückliches Familienleben zwischen Mann und Weib und ihren Kindern ist der Treffer unseres Daseins.

Internet

Enkel bist du! Siegen und Sorgen gestern Gewesener dankst du dein Dasein. Hältst als Ahnherr Segen und Fluch fernster Geschlechter hütend in Händen.

Internet

Familie ist dort, wo man – wenn man etwas ausgefressen hat – nicht hinausgeworfen wird.

Internet

Die Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2006

Die Familie und die Sonne - je weiter weg, desto besser.

Internet

Das Wort »Familienbande« hat einen Beigeschmack von Wahrheit.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch