Familie Sprüche

Sprüche über Familie und Nähe

143 Sprüche in dieser Kategorie

Die Familie, welche die Religion preisgibt, hat sich das unausbleibliche Todesurteil geschrieben.

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Ganz aufgehen in der Familie heißt ganz untergehen.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Österreich in Geschichte und Literatur, Band 18), 1974

Wenn in den Familien Eintracht herrscht, ist es so schön, zu leben und zu sterben, wo man aufgewachsen ist!

Zola, Die Überschwemmung (L'inondation), 1885. Übers. Internet

Die Familie ist die natürlichste, festeste und innigste Körperschaft. Aus ihr, wenn sie gut ist, geht die höchste Würde des menschlichen Geschlechtes und die größte Vollkommenheit der Staatsform hervor.

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Die schönste Werkstatt seines Fleißes, Ist's nicht des Hauses stiller Herd? Die schönste Palme edlen Schweißes, Ist's Liebe nicht, die sie beschert? Und welch' ein Glück, baut sich das Haus Zum Tempel Gottes für ihn aus! [...] Hier ist die sanfte Ruhestätte, Die nach des Tages Last erquickt, Hier schließt sich Glied an Glied zur Kette, Die niemals reißt und stets beglückt.

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Das schönste Los, das uns auf Erden bereitet werden kann, ist ungestörtes Familienglück.

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Das Haus ist der Inbegriff aller Verhältnisse und Bedingungen des Lebens, folglich gewährt es auch die Mittel, den Schüler im Auffassen aller Lebenskenntnisse zu üben.

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Die Rettung des Menschengeschlechts fängt bei der Familie an, bei der Ehe, der Hochzeit.

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Das Familienleben kann voll Sorgen und Dornen sein, aber sie tragen Früchte, während alle andern nichts als dürre Dornen sind.

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Aus dem Schoße glücklicher Familien geht die veredelte Generation hervor.

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Vater Spatz "Habt ihr meinen Sohn gehöret?" Ruft entzückt der Vater Spatz, "Nachtigallensang nur störet, Solch ein Lied das ist ein Schatz." Und so preist er wahnbetöret Als Genie den eigenen Fratz – Auf die eigene Sippe schwöret Mancher ganz wie Vater Spatz.

Dechent, Was mich das Leben gelehrt, 1927

Familienglück – o heilig stiller Tempel, Der Liebe Kultus, der nur Liebe heischt, Auf unser Dasein drückst erst du den Stempel, Verbindest Herzen, wo die Welt zerfleischt. Es ging das Paradies für uns verloren, Der Cherub wehrt der Vermessenheit; Doch ward ein neues Eden uns geboren In deinen Träumen, traute Häuslichkeit! –

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Tugend und Liebe begründen zwar das Familienglück, aber nur Talente machen es wirklich anziehend.

Kleist, H., Briefe. An Wilhelmine von Zenge, Frühjahr 1800

Jedes Land hat seine Gesetze, jede Familie ihre Vorschriften.

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Die Familie ist zu eng und hat zu kleine, selbstsüchtige Ziele.

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Herrliche, sittliche Institution, heilige Familie, unantastbare göttliche Stiftung, die Staatsbürger zu Wahrheit und Tugend erziehen soll! Du angeblicher Hort der Tugend, wo unschuldige Kinder zu ihrer ersten Lüge gefoltert werden, wo die Willenskraft durch Despotie zerbröckelt wird, wo engstirniger Egoismus das Selbstgefühl töten.

Strindberg, Der Sohn einer Magd. Entwicklungsgeschichte einer Seele 1849-1871 (Tjänstekvinnans son. En själs utvecklingshistoria), 4 Bde., 1886-1909

Eine Familie ohne Liebe ist wie ein Baum ohne Wurzeln.

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Familie, du bist die Heimstatt aller sozialen Laster, die Versorgungseinrichtung aller bequemen Frauen, die Ankerschmiede des Familienversorgers und die Hölle der Kinder.

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Des Vaters Ruhm ist für dich kein rühmliches Eigentum, wenn du vorübergehst ruhmlos und stumm.

Samachschari, Goldene Halsbänder (Atwâq adh-dhabab). 34. Spruch. Übersetzt von Joseph von Hammer, 1835

Wenn es ein Glück ist, von guter Herkunft zu sein, so ist es kein geringeres, so geartet zu sein, daß man nicht danach fragt, ob ihr es seid oder nicht.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Die Familie – finden Sie nicht auch? – sorgt im allgemeinen besser für das Glück der Unmündigen als für das der Mündigen.

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909