Freundschaft Sprüche

Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt

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Den frohen Mann zum Freunde nimm; Nicht einen, dem in Gram und Grimm Der Boden unter'n Füßen brennt, Wenn andre tanzen; der im Leben Mit keinem Menschen »Du« sich nennt, Dem man sich scheut, die Hand zu geben! Nimm einen, der dir seinen Rat Nicht aufdrängt, aber Wort und Tat Am Zügel hat in Ernst und Scherzen, Der zwar die Weisheit nicht in Pacht, Jedoch, wenn's gilt, aus seinem Herzen Auch keine Mördergrube macht.

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Wahre Freundschaft sagt, was keine Lippen sonst sagen.

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Die Menschen sind falsch, alle. Trau ihnen nicht!

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Ein treuer Freund, drey starke Brücken, In Freud' und Leid, und hinterm Rücken.

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Wir sind nicht zu Richtern über unsere Mitmenschen bestellt, sondern zu Freunden.

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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.

Tieck (Hg.), Nichts ist, das dich bewegt; du selber bist das Rad, das aus sich selbsten läuft und keine Ruhe hat, hg. von Heinrich Tieck, 1943

Bündnisse sind gut, aber wehe denen, die ihrer bedürfen!

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630

Der Trauernde ist ein Kranker. Man wird leicht gegen einen Trauernden wie gegen einen Kranken unwillig und ungerecht.

Auerbach, Tausend Gedanken des Collaborators. Aphorismen, 1875

Freundschaften, die wir selbst geknüpft haben, sind gewöhnlich wertvoller als die, welche aus nachbarlichen oder verwandtschaftlichen Beziehungen hervorgehen.

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Man muss viel Freunde gehabt haben, um einen im Alter zu behalten.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Das ist gerade das Schöne an Liebe und Freundschaft, daß ihre eigentlichen Werte und Gaben beiden Seiten unbewußt bleiben. Was man sich bewußt gibt, ist nicht das Eigentliche, sondern das Nebensächliche.

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Was ist die Bedeutung der Freundschaft? Gegenseitige Assistenz mit Rat und Tat. Darum schließen zwei Freunde sich so eng aneinander an, und zwar obgleich einer dem andern oft nur im Wege steht.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Erster Teil. Die Wechsel-Wirtschaft. Übersetzt von Alexander Michelsen und Otto Gleiß, 1885

Das sind die besten Freunde, die sich selten besuchen.

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Zwei Menschen können für viele Jahre unter ein- und demselben Dach miteinander reden, treffen sich aber nie und zwei andere sind bei den ersten Sätzen gleich alte Freunde.

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Wer einen edlen Freund verstößt, der stößt sein eigenes Leben fort.

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Wie sucht man auf und ab nachdemFreunde, der alles recht verstehe und an allem teilnehme! Und findet ihn nicht! Wie leicht fände man diesen Freund in sich selbst! Und sucht ihn da nicht!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Sehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung. Wir sehen, daß der andere uns entbehren konnte, er betrachtet uns, wie ein Buch, dessen letzte Kapitel er nicht gelesen hat, er will uns studieren und wir haben ihn ausstudiert!

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1835

Ein der Freundschaft offenes Herz ist erhaben über einen niederen Ehrgeiz.

Friedrich II., Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Hauses Brandenburg, 1747/48

Die Freundlichkeit eines Freundes besticht mehr als das Gold des Despoten, und sicher mehr als sein Dolch.

Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869

Ein Freund, der uns unsere Schwächen verschweigt, ist so gefährlich, wie ein Feind, der sie ausnutzt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Liebe offenbart niemals, was die Freundschaft in ihrer höchsten Form sagen läßt.

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