Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Frauen von Freunden Frauen von Freunden zerstören die Freundschaft. Schüchtern erst besetzen sie einen Teil des Freundes, nisten sich in ihm ein, warten, beobachten, und nehmen scheinbar teil am Freundesbund. Dies Stück des Freundes hat uns nie gehört – wir merken nichts. Aber bald ändert sich das: Sie nehmen einen Hausflügel nach dem andern, dringen tiefer ein, haben bald den ganzen Freund. Der ist verändert; es ist, als schäme er sich seiner Freundschaft. So, wie er sich früher der Liebe vor uns geschämt hat, schämt er sich jetzt der Freundschaft vor ihr. Er gehört uns nicht mehr. Sie steht nicht zwischen uns – sie hat ihn weggezogen. Er ist nicht mehr unser Freund: er ist ihr Mann. Eine leise Verletzlichkeit bleibt übrig. Traurig blicken wir ihm nach. Die im Bett behält immer recht.
Willst du deinen Freund behalten – nimm ihm nicht die Freiheit.
Allein schreiten wir auf dieser Welt. Die Freunde, so wie wir sie uns erwünschen, sind Träume und Mythen.
Sieh, ich war so oft allein, Und ich lernte gleich den Zweigen, Gleich dem Stein, Träume wachen, Worte schweigen. Denke, daß ich Dichter bin. Eure Sonne ist nicht meine. Nimm als Freund mich hin, Wenn ich dir auch fremd erscheine. Laß mich lauschen aus der Ferne, Wenn ihr tanzend schwebt, Daß auch ich das Schwere lerne: Wie man narrenglücklich lebt.
Es gibt Naturen, welche, sobald sie uns liebgewinnen, sichtlich eine Art Taufe oder Heiligung an uns vollziehen: sie zwingen uns zur Rechtschaffenheit, weil sie an uns glauben.
Du kannst dich für deinen Freund nicht schön genug putzen: denn du sollst ihm ein Pfeil und eine Sehnsucht nach dem Übermenschen sein.
Und tut dir ein Freund Übles, so sprich: „Ich vergebe dir, was du mir tatest; dass du es aber dir tatest, — wie könnte ich das vergeben!“
Zur echten Freundschaft gehört Mut; und zwar auch deswegen Mut, weil es nicht bloß heißt, für den Freund einstehen, sondern ihn auch gegen sich selber vertreten.
Die freundlichsten Freunde und die süßesten Weine halten sich am wenigsten.
Willst du heiraten, steige eine Stufe herab; willst du einen Freund wählen, steige eine Stufe hinauf.
Die Freundschaft mit dem Bösen ist wie der Schatten eines sandigen Abhangs, welcher herabstürzend den begräbt, der unter ihm sitzt.
Mit einem Schlechten soll man weder Umgang noch Freundschaft haben. Wenn eine Kohle heiß ist, so brennt sie, ist sie kalt, so schwärzt sie die Hand.
Je näher Freundschaft, je bittrer Feindschaft.
Man muss seinen Freunden so wenig als möglich beschwerlich fallen.
Es gibt Personen, um die sich bittere Feinde oft verdienter machen, als Freunde von angenehmer Höflichkeit. Jene reden doch oft die Wahrheit, diese niemals.
Ich habe mir soeben einen kleinen Hund gekauft. Wenn er nicht gerade die Tollwut bekommt, so wird er mich sicherlich nicht beißen oder mir jemals Schaden zufügen: Von denen, die ich meine Freunde nenne, könnte ich das nicht behaupten.
Nur wer selbst viel Geist hat, wird den Geistreichen zu seiner Gesellschaft wünschen; seine Freundschaft hingegen wird sich nach den moralischen Eigenschaften richten: denn auf diesen beruht seine eigentliche Hochschätzung eines Menschen, in welcher ein einziger guter Charakterzug große Mängel des Verstandes bedeckt und auslischt.
Was zu einander paßt auf Erden, zusammenfüge das der Weise. Wie können wir in Freundschaft leben! Bist du doch Zehrer, ich die Speise.
Eine vollkommene Freundschaft gibt es nur zwischen guten und an Rechtschaffenheit sich gleichstehenden Menschen!
Aus dem Gleichgültigen einen Gegner gemacht, – das liegt schon auf dem Weg zur Freundschaft.