Freundschaft Sprüche – liebe

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Nur wenn die Liebe dem Werte des Anderen entspricht, ist jene Gleichheit vorhanden, welche der Freundschaft eigen ist.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1158b (VIII, 8.) Übersetzt von Julius Hermann von Kirchmann (1876)

Wärst du ein Mann gewesen – o Gott, wie innig habe ich dies gewünscht! – wärst du ein Mann gewesen – denn eine Frau konnte meine Vertraute nicht werden –, so hätte ich diesen Freund nicht so weit zu suchen gebraucht, als jetzt.

Kleist, H., Briefe. An Ulrike von Kleist

Die Cafés sind gute Erfindungen, günstig für die Freundschaft: Jemand einladen heißt, ihm seine Zuneigung beweisen.

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Es gibt mehr Beispiele von maßloser Liebe als von vollkommener Freundschaft.

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Beim Freunde sieht man nur die Fehler, die ihm nachteilig werden können, bei der Geliebten nur die Fehler, unter denen man selber zu leiden hat.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Niemand ist uns ein näherer Freund, als wir uns selber sind.

Dante, Das Gastmahl (Il Convivio), 1303-1306, dt. 1845

Wenn endlich der Tugendhafte wie zu sich selbst ebenso auch zum Freund sich verhält, der ja sein anderes Ich ist, – nun denn, so wird, wie das eigene Dasein von jedem begehrt wird, ebenso oder ähnlich das Dasein des Freundes von ihm begehrt.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1170b (IX, 9.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Es ist ein Beweis geringer Freundschaft, wenn man deren Erkalten bei unseren Freunden nicht bemerkt.

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Man öffnet sein Herz nicht einem anderen, weil er gelehrt ist, sondern weil wir ihn gern haben.

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In der Welt gibt es drei Arten von Freunden: solche, die euch lieben, solche, die sich um euch kümmern und solche, die euch hassen.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Die Abschiede der Freundschaft haben zwar etwas von dem schwermütigen, aber nichts von dem ängstlichen Abschiede der Liebe.

Bulwer-Lytton, Ernest Maltravers, 1837

Falsche Freunde sind wie Hunde, welche diejenigen bepissen, die sie am meisten lieben.

Swift, Gedanken über verschiedene Gegenstände (Thoughts on Various Subjects), gemeinsam mit Alexander Pope verfasst

Es gibt in der Freundschaft eine Vollendung, zu der nur wenige Frauen gelangen.

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Das Leben ist tot, wenn der Freund fehlt.

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Unsicheres Glück läßt uns den Freund erkennen.

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Eine süße Kehle zieht viele Freunde herbei.

Zingerle (Hg.), Bekenntnisse und Reden über die vier letzten Dinge vom heiligen Ephräm, 1830. Sprüchwörter des h. Ephräm

Für meine Freunde bin ich ganz Feuer, und alles, was sie betrifft, berührt mich so, als wenn es mich beträfe.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An die Marquise du Châtelet, am 15 April 1739

Die schlechtesten Münzen, mit denen man Freunde bezahlen kann, sind Ratschläge. Worauf es ankommt, ist, ihnen zu helfen.

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Wir wissen unseren Freunden für die Schätzung unserer guten Eigenschaften wenig Dank, wenn sie auch nur wagen, unsere Fehler wahrzunehmen.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

"In der Welt", sagt Monsieur X., "haben sie drei Sorten von Freunden. Freunde, die sie lieben, Freunde, die sich nicht um sie kümmern, und Freunde, die sie hassen."

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Der Haß der Schwächlinge ist weniger gefährlich als ihre Freundschaft.

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