Freundschaft Sprüche – liebe

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Es ist leichter, Freunde zu besuchen, als mit ihnen zu leben.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Man berührt nur die Werte der Oberfläche in der Gesellschaft, die der Tiefe in der wahren Freundschaft.

Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Gesellschaft und Manieren

Ein Freund ist jemand, der deinen kaputten Zaun übersieht, aber die Blumen deines Gartens bewundert.

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Was nützen uns oft die wärmsten Freunde? Sie lieben uns höchstenswie sich selbst– aberwielieben sie sich selbst!

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [138]

Freundschaft reift in langen Jahren, In Gefahren Gibt sie ihre sich'ren Proben; Aber loben soll man auch, die in Stunden Rasch empfunden, In beglückten Umgangstagen Angetragen. Während schöner Sommerwochen Ausgesprochen, Sich als gut für's ganze Leben Kundgegeben.

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Gewiß! die edle und reine Freundschaft kann sich auch abwesend recht viel seyn, und zu fühlen, daß auch entfernt an einen gedacht wird, erweitert und verdoppelt das eigne Daseyn.

Schiller, F., Briefe. An Lotte v. Lengefeld und Caroline v. Beulwitz, 19. November 1788

Ein anderer meinte, es sei schön, Gutes zu tun an seinen Freunden, und Böses an seinen Feinden. Aber noch ein anderer erwiderte: das sei schön, an den Freunden Gutes zu tun, und die Feinde zu Freunden zu machen.

Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811. Denkwürdigkeiten aus dem Morgenlande

Ich hab' einmal einen Freund g'habt, und seitdem hab' ich gar keine Abscheu mehr vor die Feind'!

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O wer einen Freund auf Erden hat, der halt ihn doch fest, denn die Welt ist so arm für ein fühlendes Herz!

Zschokke, Julius von Sassen. Ein Trauerspiel in vier Aufzügen, 1796. 4. Aufzug, 10. Auftritt, Herzog

Freundschaft und Liebe sind nur des Sterblichen Eigentum; er teilt es nicht mit dem Tier und dem Engel. Kinder aus der Vermählung der irdischen und göttlichen Natur in uns, machen sie den Preis des Menschentums.

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Ein Fremder ist ein Freund, dem wir noch nicht begegnet sind.

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Den Gehalt einer Freundschaft bringt wahrhaftig die Abwesenheit an den Tag. Ein abwesender Freund läßt immer einen Teil unseres Inneren verwaist. Gewisse Gespräche werden dann nicht geführt, gewisse Komplexe bleiben im Dunkeln, gewisse Auswege werden nicht gesehen, gewisse Tröstungen nicht empfangen, etwas – und etwas Unersetzliches – wird nicht gelebt.

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Eine Bekanntschaft, eingeleitet durch ein Kompliment, wird sicher in Freundschaft münden.

Wilde, Ein idealer Gatte (An Ideal Husband), 1895. Erster Akt, Mrs. Cheveley. Übersetzt von Paul Wertheimer 1907

Ruhen wir aus im Herzen jener, die wir lieben, gleichwie jene, die wir gern haben, in unserem Herzen ruhen sollen.

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Es gibt Menschen, die gar keine Berührungspunkte der Freundschaft haben.

Zauper, Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts, 1840

Liebe und Freundschaft sind die besten Gewürze zu allen Speisen.

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Die Freundschaft gibt zwar nicht die Seligkeit der Liebe; Doch wär ein Leben hart, das ohne Freundschaft bliebe.

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Der ist fürwahr dein Freund, der dich zum Essen einlädt, obwohl du nicht steuerabzugsfähig bist.

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Am meisten ist und wahrsten der mein Freund, der warm, nicht heiß, das Gute, das ich habe, und streng nicht, doch genau den Fehl auch sieht.

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Was kann es Süßeres geben, als einen Freund zu haben, mit dem du alles, was in deinem Herzen lebt, bereden kannst wie mit dir selber?

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Wie die Bienen Nektar saugen aus duftenden Blumen: so die Menschen aus der Freundschaft, Weisheit und Wonne; Zwillinge von Natur; sie sterben, wenn sie sich trennen.

Young, Klagen oder Nachtgedanken (The Complaint or Night-Thoughts), 1742-45. Übersetzt von Johann Christian Steingrüber 1792