Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

1580 Sprüche in dieser Kategorie

Das Glück ist nur die Liebe, die Liebe ist das Glück.

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Ein Tropfen Glück ist mehr als ein Fass Geist.

Nestle, Die Sokratiker, 1922. Aus unbestimmten Tragödien

Es ist so schön, die Menschen glücklich machen; Du kannst es jetzt. O, nicht den schönen Augenblick verletzt! Es wachen Viel gute Geister über unsre Schmerzen, Und ob man Augen trocknet oder netzt, Das schreiben sie in ihre klaren Herzen.

Körner, Th., Gedichte. Aus: Bitte

Wenn das Glück die Menschen verlässt, so verlässt sie alles.

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Das Glück bringet Viele in seine Schlingen; keiner aber hat bisher das Glück gefesselt.

Kornmann, Nachträge zu den beyden Sibyllen der Zeit und der Religion, 1818 (posthum)

Schlüpfrig sind die Wege des Glücks.

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Jedes erreichte Glück hört auf – Glück zu sein.

Vogel, Im Zwielicht. Aphorismen, 1946

Das Glück ist irdisch.

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Es kann unterhaltend sein, sein Glück zu machen: Man ist stets voll Hoffnung.

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Glück ist recht wie ein Ball; Wer steiget, soll fürchten den Fall.

Freidank, Bescheidenheit, entstanden zwischen 1215 und 1230

Wie kann man unglücklich sein, wenn man es in der Macht hat, glücklich zu sein? Ich begreife nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne sich durch seinen Anblick beglückt zu fühlen, oder wie man mit einem Menschen sprechen kann, ohne glücklich zu sein bei dem bloßen Gedanken, wie sehr man ihn liebt.

Dostojewski, Sinn der Läuterung, zusammengestellt von J. Schirmer, Berlin 1938

Für große Bissen des Glücks einen Magen haben.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [102.]

Auf dem unreinen Strom des Lebens schwimmt für die Meisten das Glück; fern von ihm in reinen Lüften schwebt es für andere, wenige.

Pauly, Aphorismen, 1905

Wem es nicht ein Bedürfnis geworden ist, glücklich zu sein, der wird es niemals werden.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Nichts ist schwerer, als sich des glücklichen Lebens teilhaftig zu machen.

Seneca, Vom glückseligen Leben (De Vita Beata), um 58 n. Chr. 1. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Encore Nun bist du ruhig, liebes Herz. Die Schmerzen gleiten nur so von weiten noch heimatwärts. Das waren trübe Zeiten. Der Mond wacht schon am Himmel lang. Mir quillt versonnen aus Seelenbronnen ein kühler Sang von neuen lieben Wonnen. Was sing' ich denn die trübe Nacht? Laßt uns doch warten! Bald kommt in Fahrten von hoher Pracht der Tag in unsern Garten. Die böse Sehnsucht ist mir tot. Der Tag will schlingen um mich ein Klingen. Glück wuchs aus Not. Wie will ich fröhlich singen!

Mauthner (Hg.), Nachgelassene Schriften von Walter Calé, hg. von Fritz Mauthner, Berlin 1910

Glück besteht in der Mannigfaltigkeit des angenehmen Empfindens, daher kann sich ein Bauer nicht so glücklich fühlen wie ein Philosoph.

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Den letzten der Tage muß erst immer der Mensch abwarten, und glücklich geheißen darf kein Sterblicher sein vor dem Tod und dem Leichenbegängnis.

Ovid, Metamorphosen, entstanden um 1 oder 3 bis 8 n. Chr

Das Glück zu haben ist Himmelsgunst; – Es recht zu genießen ist Menschenkunst.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1894

Eine fixe Idee habe ich gehabt, nämlich die, daß ich mein Glück nur mir selbst verdanken will. Ich bin radikal geheilt davon, denn zu lebhaft empfind' ich's jetzt, daß man gerade zum größten Glück ein zweites Wesen nötig hat, dem man's verdankt.

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Der Mensch ist nun einmal nicht dazu geboren, auf Erden ein vollkommenes Glück zu genießen.

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