Glück Sprüche
Sprüche über Glück und Zufriedenheit
1580 Sprüche in dieser Kategorie
Materielles Glück erwirbt man sich immer nur auf Kosten anderer. Geistiges Glück immer durch Beglückung anderer.
Der hat nie das Glück gekostet, Der die Frucht des Himmels nicht Raubend an des Höllenflusses Schauervollem Rande bricht.
Nachtigall Wenn ich zur Nacht aus dem Wirtshaus hinke, Wo ich Geld und Verstand vertrinke, Wie meine Mutter und teure Magen Mir des öftern belieben zu sagen: Dann hör ich wohl auch, wie Tausende schon, Der Nachtigall lüsternen Klageton: Das zittert so hell aus lauterer Kehle Und dringt so hinein in die Menschenseele. Da steh ich auf altem Paradeplatze, hängenden Schweifes schleicht eine Katze - Und ich denk an mein weibliches Ideal, Das aus hundert Weibern zusammen ich stahl – Und denk an die Esel vergangener Zeit, An des Glückes notorische Schlüpfrigkeit Und mir ist, als könnt ich da unten auf Erden Noch einmal riesig glücklich werden.
Zur Hochzeit zweier Täubgen, Von jeher Mann und Weibgen, Die nicht sich auserkohren, Die nur sich nicht verloren, Soll Euer Liebden Gnaden In aller Ehrfurcht laden, In ihrem Namen zwar Der Hochzeitsbitter Paar. Wer Herz hat froh zu sein Wo treue Liebe thronet In vollem Sonnenschein, Wens stärket, wens belohnet, Der trete froh herein; Versuch es, mit zu schwärmen Und fühlt er eignen Schmerz, An ihrem Glück zu wärmen Sein Schweitzerliches Herz. Exempel nur genommen, Es wird an ihn auch kommen, Die Welt ist rund und weit, Hat jeder seine Zeit. Es kann durch langes Trauren Leicht unser Herz versauren, Und wenn wir uns zerstreun, Ist doch die Lust nicht rein. O! der ist proskribiret Wen fremdes Glück nicht rühret, Der kann es selbst nie sein, Kein Thier freut sich allein. Es müßt denn sein von Thieren – Doch wo komm' ich hinein Mit meinem Pourparliren? Wollt Euch nur demonstriren, Daß wenn sich zwey geniren Und jeden invitiren Vor ihnen zu scharmiren, Ihr nicht dürft sagen: Nein!
Ein Narr hat Glück in Masse, wer klug, hat selten Schwein.
In dem sogenannten »Glück« oder »Erfolg« sind die Schlechten weit davon entfernt, glücklich zu sein. Schon der Furcht wegen nicht, die sich beständig an ihre Sohlen heftet, und die keiner anders, als auf kurze Zeit und mit sehr verderblichen Mitteln abzuschütteln imstande ist.
In toller Verkehrtheit des Begriffes »Glück« jagen Völker, jagt fast die Menschheit in zitternder Hast nach der Wechselmarter: Erwerben und Verzehren, indes ihm sein einziges Glück aus den Händen fällt.
Verstand, o Mensch, und Wille sind die Waffen, Dein Glück zu schaffen.
Mehr Glück liegt im Liebendürfen und Liebenkönnen, nicht im Geliebtwerden.
Im Glücke geht ein wunderliches Walten! Viel besser magst du's finden als behalten; Es wanket, eh man irgend es besorgt. Den es betrüben will, es gern bei Zeit bedenket, Und nimmt bei Zeitren gern zurück, was es geschenket; Den blendet's, der zu viel von ihm geborgt. Es hat schwache Stütze Das gläserne Glücke; Spiegelt sich's den Augen und scheint wunders nütze: Gerade dann bricht's leicht in kleine Stücke.
Wie unser Herz sich bläht, Wenn nur ein Hauch des Glückes es durchweht!
Ach, erlebt' ich's einmal noch! Daß wir die Rosen miteinander brächen! Ach, erlebt' ich's noch zum Heil uns beiden! Daß wir freundlich wie zwei Liebste sprächen! Nichts vermöchte uns dann mehr zu scheiden. Küßte sie mich dann zu guter Stunde Mit dem roten Munde, Braucht' an Glück ich nie mehr Not zu leiden.
Das Glück besteht, nach der Weisheit vieler, die es im Übermaß besitzen, aus Entbehrungen.
Nur der Pöbel wird gleich außer sich gebracht, wenn ihn das Glück einmal anlächelt.