Glück Sprüche
Sprüche über Glück und Zufriedenheit
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Wer von Jena kommt ohne Weib, Von Wittenberg mit heilem Leib, Von Helmstedt ungeschlagen, Der hat von Glück zu sagen.
Beruhigung Sprich, was soll dein irres Sehnen, Was dein hoffnungsloser Schmerz? Blicke mutig durch die Thränen, Blicke freudig himmelwärts. Wo, was jetzt vorüberwehend, Wie ein Himmelston verklingt, Jugendkräftig und bestehend Alle Schmerzen niederzwingt. Wünsche dir entfloh'ner Stunden Helle Freude nicht zurück – Denn das Glück ist nie verschwunden, Was verschwindet, ist kein Glück! –
Wir alle sind Freunde der Glücklichen, während dem Unglücklichen noch nicht einmal der Vater ein Freund ist.
Glaub mir: Vor das Glück setzten die Götter die Träne.
Wer sei denn überhaupt wahrhaft glücklich? Nur das Phlegma und die Dummheit. Feine Nerven können nicht glücklich sein.
Zuletzt ermessen doch nicht die Glücklichen selbst, sondern nur die Entbehrenden ganz und voll das Glück der Glücklichen. Wohlmeinend mischen die Götter gern einen Tropfen Wermut in jeden Freudenbecher: denn nur das getrübte oder gefährdete Glück kommt zum Bewußtsein.
Es ist das Glück ein flüchtig Ding Und war's zu allen Tagen; Und jagtest du um der Erde Ring, Du möchtest es nicht erjagen. Leg' dich lieber ins Gras voll Duft Und singe deine Lieder; Plötzlich vielleicht aus blauer Luft Fällt es auf dich hernieder. Aber dann pack' es und halt es fest Und plaudre nicht viel dazwischen; Wenn du zu lang es warten läßt, Möcht' es dir wieder entwischen.
Nur das über uns Stehende kann uns beglücken.
Vor Freude will ich singen Vor Freude will ich singen, Weil's mir jetzt tut gelingen. Denn die ich hab begehrt, Die hat mir Gott beschehrt. Der ich mich hab ergeben, Mit ihr in Freud zu leben. Sie hat mein Herz besessen, Kann ihrer nicht vergessen. Ich hab oft großes Leiden, Jetzt ist's verkehrt in Freuden. Was lang ich hab begehrt, Das ist mir jetzt gewährt. All's Trauren will ich meiden, Ob mich gleich viel drum neiden, Was Gott ein'm tut bescheren, Kann ihm kein Mensch verwehren.
Von außen kommt dem Menschen nie sein Glück.
Es ist nichts fader als die Auffassung, wir seien da, um glücklich zu werden. So kann nur die Selbstsucht sprechen. Bist du ein Weiser, so fragst du die Blume, wozu sie da sei.
Behüt uns Gott vor großem Glück, gnädigem Herrn und gesunder Speis.
Nirgend auf Erden blühet die Rose der Glückseligkeit ohne Dornen; was aber aus diesen Dornen hervorgeht, ist allenthalben und unter allerlei Gestalten die zwar flüchtige, aber schöne Rose einer menschlichen Lebensfreude.
Wie viele würden sich glücklich fühlen, wenn sie wüßten, wie vielem Unglück sie – entgehen.