Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

1580 Sprüche in dieser Kategorie

Es gibt Augenblicke des Glückes, deren leuchtende Erinnerung noch jedes spätere Dunkel durchbricht, jenen Sternen gleich, die, längst erloschen, ihr Licht noch durch die Nächte senden.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Es ist nichts Leichtes, Glück zu spenden und gleichzeitig selbst nichts zu entbehren.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Weil das Glück nur im Erkennen liegt, deshalb brauchst du nicht darauf zu warten. Es kommt auch nicht zu dir, denn es ist da; du brauchst es nur an dir zu suchen; es ist nicht rauschend und überwältigend, nein, ganz zart und weich; ganz ruhig begleitet es dich.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Ein Leben ohne Glauben an das Glück ist überhaupt kein Leben; das ist nur ein Vegetieren.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Wir schwimmen dahin, in stetem Haschen nach dem Glück, und wir haben es nur deshalb nicht, weil es stets durch die engen Maschen unseres Netzes entwischt.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Das Glück ist nur für bescheidenen Menschen bestimmt, darum warten die Unverschämten auch ihr ganzes Leben darauf.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Man tritt nichts so sehr mit Füßen wie das Glück.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Über das Glück kann nur der schreiben, welcher wirklich glücklich ist.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Um das wahre Glück zu erkennen, musst du eine besondere Brille haben, und diese trägt den Namen "Bescheidenheit".

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Wie oft geht man wohl an seinem Glück vorüber, ohne es zu entdecken?

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Das Glück liegt auf der Straße und überall; nur die meisten können es nicht erkennen und gehen arglos an ihm vorüber, treten es sogar mit Füßen.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Dass manche Leute behaupten, noch nie vom Glück betroffen zu sein, ist ein Zeichen ihrer Unverschämtheit oder Dummheit.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Reines Glück empfinden wir immer dann, wenn wir uns vom Persönlichen, vor dem Interesse an unseren persönlichen Angelegenheiten [...] loslösen und im freien Gedanken, im freien Anschauen, im freien Traum schweben – in einem "Anderen", als wir selbst sind, aufgehen.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Dass wir vor anderer Leute Tür kehren, das ist das Geheimnis unseres Glücks.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Philosophie des Pöbels

Jeder ist der Schmied seines Glückes, aber keiner der Schmied seines Unglückes.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Moral

Wie oft müssen wir inneres Glück mit äußerem bezahlen?

Peters, Aphorismen, 1931

Glück muss schwer sein, sonst haftet es an der Oberfläche und verflüchtigt sich.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Nach sogenanntem Glück streben nur kleine Menschen.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Absichtlich zur Schau getragenes Glück erweckt, wie auffälliger Schmuck, nur zu leicht den Verdacht der Unechtheit.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Du glaubst, ein großes Glück tragen zu können, – und versagst in einem kleinen Schmerze?

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Das sind die Glücklichen, denen das Gegebene für erwünscht, das nicht zu Erlangende für entbehrlich gilt.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900