Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

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Es gibt keine größere Glückseligkeit, als in den vollen Besitz seiner selbst zu gelangen, in feierlichen Augenblicken zu einem feineren Instrument geworden zu sein, auf dem die Natur eines ihrer großen Stücke spielt.

Pauly, Aphorismen, 1905

Durch die Gewinnsucht des Menschen wurde der glückliche Zufall zur Gottheit.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Ex hominum quaestu facta fortuna est dea

Weder Leben noch Glück sind für den Menschen unvergänglicher Besitz.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Nec vita nec fortuna propria est hominibus

Geduld und Mut schaffen sich ihr eigenes Glück.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Patiens et fortis se ipsum felicem facit

Das größte Glück in der Welt, um welches ich den Himmel täglich anflehe, ist: daß nur verständige und tugendhafte Menschen mir an Kräften und Kenntnissen überlegen sein mögen.

Lichtenberg, Sudelbuch K, 1793-1796. [K 61]

Wie selten urteilt das Glück?

Seneca, Von den Wohltaten (De Beneficiis). II, 28. Übers. Internet Originaltext: Quam raro fortuna iudicat?

Glückliche Umstände kennen niemals irgendein Maß.

Seneca, Oedipus. V. 694. Übers. Internet Originaltext: Secunda non habent umquam modum

Das Glück macht zum Narren, wen es allzu sehr begünstigt.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Aphorismen. Originaltext: Fortuna, nimium quem fovet, stultum facit.

Nach ihrem Belieben hat hier die räuberische Fortuna die Macht der Herrschaft mit lautem Ungestüm fortgerissen und dort einem anderen aufgesetzt.

Horaz, Oden. 1,34. Übers. Internet Originaltext: Hinc apicem rapax Fortuna cum stridore acuto sustulit, hic posuisse gaudet.

Ernten ohne zu säen, das ist das Glückloseste auf der Welt; man wird satt dabei, aber immer hungriger auf das Glück. Und das Glück liegt im Säen.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Glück und Verdienst zu verwechseln, ist eine Geschicklichkeit der Weltklugen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Mancher wartet auf das Glück wie auf das perpetuum mobile.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Über das Glück und die Liebe muß man sich klar sein, sonst sind sie nicht zu erkennen.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Die meisten Menschen werden deshalb nicht glücklich sein, weil sie das Gute als berechtigte Forderung hinnehmen.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Einen schöneren Widerhall als den des Glückspendens kenne ich nicht.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Glück ist vielleicht der Augenblick, wo man die Schönheit des Lebens genießt und würdigend anerkennt.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Glück macht milde und großmütig; es will unwillkürlich auch andern aus seiner Fülle mitteilen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Derjenige trägt das Glück in sich, welcher das Gute anerkennt und es nicht für selbstverständlich hinnimmt.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Wieviel sogenanntes Glück ist auf Unwahrheit aufgebaut!

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Selbst der Unbedeutendste hätte täglich die Pflicht, das Glück anzuerkennen; leider hat er keine Zeit.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Glücklich ist, wer sich glücklich fühlt.

Unger, Mosaik. Bunte Betrachtungen und Bemerkungen, 3. Auflage 1911 (EA: 1906)