Glück Sprüche
Sprüche über Glück und Zufriedenheit
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Ich will im Glück sanftmütig und gefühlvoll sein, um seiner würdig zu bleiben; im Unglück will ich geduldig und unverzagt sein, um es zu besiegen.
Glück und Unglück auf der Welt. Wenn man immer wüßte, was Glück und Unglück wäre!
Wen keine Sorgen und Krankheiten plagen, der ist doch thöricht, wenn er sich nicht glücklich und zufrieden fühlt.
Das Glück liegt im Genuß, nicht in den Dingen, und der Besitz dessen, was man liebt, macht glücklich, nicht dessen, was andere liebenswert finden.
Vor das Glück haben die Götternichtden Schweiß gesetzt.
Was brauchte es, damit einer glücklich wurde? Zehn Franken im Tag? Sagen wir lieber gleich fünfzehn. Und auch das wäre nicht genug. Denn man sollte sie nicht verdienen müssen: die fünfzehn Franken sollten von selber kommen, zur festgesetzten Zeit […].
Mir ist immer das Glück eine Aufforderung zu größerer Klarheit, zu freierem und erhöhetem Aufschwung der Gedanken gewesen. Der Geist scheint dadurch Flügel zu bekommen. Ich verliere mich in Dank und Anbetung. In dem Sinne ergeht wirklich eine Botschaft an mich, die ich, doppelt froh, willkommen heiße. Allein, dem flüchtigen Gruß des himmlischen folgt Abschied und Trauer, wie aller Glanz die Dunkelheit noch dunkler macht.
Selig, wer ohne Wunsch ist; wer sich von kleinen Freuden nährt und sich mit ihnen begnügt; wer stets auf ein Gutes hofft, dabei seine schlechten Erfahrungen vergißt und sogar stets das Gegenteil von dem tut, das er tun sollte!
Der Glückliche Gar hochgebohren ist der Mann, Der seinem Willen leben kann, Deß edler Muth sein Adel ist, Sein Ruhm die Wahrheit sonder List. Dem Leidenschaft niemals gebot, Nicht fürchtet Leben, oder Tod, Weis seiner Zeit wohl bessern Brauch, Als fürs Gerücht, der Narren Hauch. Von Hof und Frohnen frank und frei, Von Heuchlern fern und Büberei, Was soll der Schmeichler bei ihm thun? Auch für'm Tyrannen kann er ruhn. Er neidet nicht und hat nicht Neid, Kennt nicht der Thoren Ueppigkeit; Kennt nicht gestürzten Stolzes Schmach, Was der für Wunden folgen nach. Der nicht den Staat, nur sich regiert, Und harmlos so den Szepter führt, Mehr gibt, als nimmt, und bittet Gott Um Dankbarkeit und täglich Brod. Der Mann ist frei und hochgebohr'n, Hat Glück und Hoheit nie verlohr'n, Vor Höhen sicher, wie vorm Fall, Und hätt' er nichts, so hat er's All.
Wie Menschen glücklich sind, kann der schon glücklich heißen, Der nicht von Dornen frey, die seinen Fuß zerreißen, Die Dornen selten fühlt und oft auf Rosen tritt, So freudig itzt genießt, als erst geduldig litt. Stets überwiegt bey ihm die Schmerzen das Ergötzen, Und Weisheit wird, was fehlt, aus ihrem Schatz ersetzen: Sie giebt Zufriedenheit, ihr schönstes bestes Kind, An deren Seite stets die wahren Freuden sind.
Mit dem Genuss des Glücks wächst der Schmerz des Verlustes.
Um wieviel glücklicher ist derjenige, der niemandem etwas schuldet als allein demjenigen, dem er es am leichtesten verweigert: sich selbst!
Fortuna Frau Fortuna, ganz umsunst Tust du spröde! deine Gunst Weiß ich mir, durch Kampf und Ringen, Zu erbeuten, zu erzwingen. Überwältigt wirst du doch, Und ich spanne dich ins Joch, Und du streckst am End' die Waffen – Aber meine Wunden klaffen. Es verströmt mein rotes Blut, Und der schöne Lebensmut Will erlöschen; ich erliege Und ich sterbe nach dem Siege.