Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Kein Mensch kann Gott anders schauen als durch die Manifestation im Menschen. Sagt, was ihr wollt, versucht es, so gut ihr könnt, aber die Vorstellung, die wir uns von Gott machen können, bleibt immer eine Vorstellung des Menschen.
Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.
Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.
Mensch, denkst du Gott zu schaun, dort oder hier auf Erden, So muß dein Herz zuvor ein reiner Spiegel werden.
Laß deinen Wunsch zu meinem Verlangen werden, Laß deinen Willen zu meiner Tat werden, Laß dein Wort zu meiner Rede werden, Und laß deine Liebe zu meinem Bekenntnis werden.
Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und Alles.
DasIch denke, Ich bin, ist, seit Cartesius, der Grundirrtum in aller Erkenntnis; das Denken ist nicht mein Denken, und das Sein nicht mein Sein, denn alles ist nur Gottes oder des Alls.
Aber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese Welt der Not und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht mit "Alles war sehr gut" (Moses, 1.31) – Das ist nicht zu ertragen.
Wie magst du noch länger zuwarten, meine Seele? Kannst du denn nicht von diesem Augenblick an Gott lieben von ganzem Herzen?
In dieser Liebe, in der Gott sich selber liebt, in der liebt er die ganze Welt. In dieser Lust, in der Gott sich selber genießt, in der genießt er die ganz Welt.
Der Mensch hat bisher nichts anderes getan, als sich einen Gott auszudenken, um leben zu können, ohne sich selbst umzubringen.
Barbarische und unzivilisierte Völker haben übereinstimmend, unter verschiedenen Namen, einen Gott angebetet, dessen Modell sie selber waren; rachsüchtig, blutdürstig, kriecherisch und launisch.
Gott kann jeden Tag geboren werden – in der Krippe wie im tönenden Lärm wilder Lage. Du kannst ihn gebären, armer verschütteter Mensch.
Mache, daß ich so fest vereinigt werde mit Dir: Wie ein Siegel mit dem Briefe, daß, wenn man das Siegel herunterhaben will, man den Brief mit zerreißen muß; daß, wenn ich von Dir getrennt werden sollte, man uns eben zerreißen müßte, daß uns auch kein Todesbann ewiglich mehr trennen kann. So setze mich einmal auf Dein Herz! So nimm mich auf Deinen Arm! Umfasse mich nicht nur, sondern halte mich! Grabe dich ein! Bleibe hängen! Laß mich nicht wieder los!