Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Wer wirklich Gott liebt, den wird es nicht danach verlangen, daß Gott ihn lieb habe.

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So ist es mit der Versenkung in Gott wie mit der Liebe: Wenn die Dualität schwindet, finde ich die Einheit und weiß nicht mehr, was ich bin. Ich weiß nicht, ob du ich bist oder ob ich du bin. Ich bin in dir zu nichts geworden, die Dualität ist verlorengegangen. In wessen Herz die Einheit eingraviert ist, der vergißt alles und vergißt auch sich selbst.

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Ein Mann betete: "O Herr, öffne mir ein Tor, damit ich zu dir kommen kann." Als eine Frau ihn hörte, sagte sie: "O, du Dummkopf! Ist das Tor denn verschlossen?"

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Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist.

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Gott grüßt alle Welt, aber Wenige danken ihm.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Wege Gottes sind wie ein hebräisches Buch, das man nur von hinten lesen kann.

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In allen meinen Taten laß ich den Höchsten raten, der alles kann und hat, er muß zu allen Dingen, soll's anders wohl gelingen, selbst geben Rat und Tat.

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Der Schutzengel Du bist der Vogel, dessen Flügel kamen, wenn ich erwachte in der Nacht und rief. Nur mit den Armen rief ich, denn dein Namen ist wie ein Abgrund, tausend Nächte tief. Du bist der Schatten, drin ich still entschlief, und jeden Traum ersinnt in mir dein Samen, - du bist das Bild, ich aber bin der Rahmen, der dich ergänzt in glänzendem Relief. Wie nenn ich dich? Sieh, meine Lippen lahmen. Du bist der Anfang, der sich groß ergießt, ich bin das langsame und bange Amen, das deine Schönheit scheu beschließt. Du hast mich oft aus dunklem Ruhn gerissen, wenn mir das Schlafen wie ein Grab erschien und wie Verlorengehen und Entfliehn, - da hobst du mich aus Herzensfinsternissen und wolltest mich auf allen Türmen hissen wie Scharlachfahnen und wie Draperien. Du: der von Wundern redet wie vom Wissen und von den Menschen wie von Melodien und von den Rosen: von Ereignissen, die flammend sich in deinem Blick vollziehn, - du Seliger, wann nennst du einmal Ihn, aus dessen siebentem und letztem Tage noch immer Glanz auf deinem Flügelschlage verloren liegt... Befiehlst du, daß ich frage?

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Kein Werk gefällt Gott, es gehe denn aus Glauben in Gott.

Böhme, Von der Menschwerdung Jesu Christi (De incarnatione verbi), 1620. 2. Teil, 6. Kapitel: Von unserem Tode, warum wir sterben müssen, sintema Christus für uns gestorben ist?

Mein Mitgefühl für alle Lebewesen soll wie der grenzenlose Himmel sein. Befreit, muß der Geist nicht mehr an weltlichen Dingen festhalten. Wenn ich auch in dieser Welt der Illusion lebe, soll meine Meditation doch wie die Lotosblüte sein, die sich schön und makellos aus dem Schlamm erhebt. Mit geläutertem Geist huldige ich dem Buddha, dem Erleuchteten.

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Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, Das ist der schönste Lebenslauf.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wo willst du Gott suchen? In der Tiefe über den Sternen? Da wirst du ihn nicht finden! Suche ihn in deinem Herzen, im Centro deiner Lebensgeburt: da wirst du ihn finden.

Böhme, Beschreibung der drei Prinzipien göttlichen Wesens (De tribus principiis), 1619. 4,8

Wenn die Ewigkeit auf einmal und in ihrer Sprache dem Menschen seine Aufgabe setzen wollte, ohne auf sein Fassungsvermögen und seine schwachen Kräfte Rücksicht zu nehmen: der Mensch müßte verzweifeln.

Geismar (Hg.), Søren Kierkegaard, Religion der Tat. Sein Werk in Auswahl, übersetzt & hg. von Eduard Geismar, Alfred Kröner Verlag 1948 (EA: 1930). Taten der Liebe

Du, Vater, übst durch die Sonne deine Macht aus, die Nacht zu vertreiben, einen neuen Tag zu bringen, ein neues Leben, eine neue Zeit.

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Gelobt sei Deine Treue, die alle Morgen neue. Lob sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden.

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Nur wenn der Mensch, der Gutes nie geübt, Nie Wahres sehnte, Schönes nie geschaut, Nur der ist ohne Gott und Gott ohne ihn.

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Wer Gott in allem Tun von Herzen loben kann, Der hebt schon in der Zeit das ewge Leben an.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wir haben Sekunden-, Minuten-, Stundenzeiger; auch Monate, Jahre und Jahrhunderte messen wir; unsere endlichen Begriffe bedürfen das Maßes. Einer aber ist maßlos.

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Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von dem, was du gemacht hast; denn du hast ja nichts bereitet, gegen das du Hass gehabt hättest.

Altes Testament. Die Weisheit Salomos (#Weish 11,24)

Die Seele nimmt Gott gefangen, fesselt ihn, um ihn zu entführen, mit dern Banden der Liebe und Leidenschaft, denn Gott vermag sich der Liebe nicht zu entziehen.

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Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst.

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