Gott Sprüche

Sprüche über Gott

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So weit du ausgehst aus allen Dingen, so weit, nicht weniger und nicht mehr, geht Gott ein mit all dem Seinen, dafern du in allen Dingen dich des Deinen völlig entäußerst.

Eckhart, Reden der Unterweisung (rede der underscheidunge). 4. Vom Nutzen des Lassens, das man innerlich und äußerlich vollziehen soll

Was uns fehlt Wir brauchen Menschen voll Kraft und Mut, Menschen, geläutert in heiliger Glut; Trutzig wie Helden in Kampf und Streit, Still und geduldig in Not und Leid. Wir brauchen Menschen wie Bergluft klar, Die bis ins Innerste treu und wahr, Menschen, in deren Augen das Licht Des offenen Himmels sich strahlend bricht. Wir brauchen Menschen, an Gott gebunden, Die unterm Kreuz sich selbst überwunden; Sonnenmenschen der Gnade, die still uns segnen, In deren Wesen wir Gott begegnen. Wir brauchen Menschen, von hohem Lieben, In tiefer Demut zum Dienst getrieben; Menschen, die glaubensfroh alles wagen, Betende Menschen, von Gott getragen. Wo sind diese Menschen?, hör ich fragen. Nun, Seele, laß dir das eine sagen: Nur EINER war vollkommen auf Erden, Und alle andern sind noch im Werden. Un blick nicht um dich, schau in dich hinein, Du sollst selbst einer von denen sein. Die in die Quellen des Lebens tauchen, Ein Mensch zu werden – wie wir ihn brauchen.

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Wer verehrt die hehren Buddhas und den Jünger, dem verklungen Jeder Jammer, jeder Kummer, der den Hang zur Welt bezwungen, Wer verehrt, die zu Nirvana fanden furchterlöst die Straße, Sammelt einen Schatz des Heils sich ohne Zahl und ohne Maße.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 195. und 196. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selber ist.

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Gott und den Teufel kann man nicht in ein Glas bannen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Wesen Gottes macht sich keinem Ding gemein Und muß notwendig doch auch in den Teufeln sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Der Sonne tuts nicht weh, wenn du von ihr dich kehrst, Also auch Gotte nicht, wenn du in Abgrund fährst.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Alles, was ist, ist in Gott, und nichts kann ohne Gott sein noch begriffen werden.

Spinoza, Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt (Ethica Ordine Geometrico Demonstrata), verfasst 1665, posthum veröffentlicht 1677

Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.

Spinoza, Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt (Ethica Ordine Geometrico Demonstrata), verfasst 1665, posthum veröffentlicht 1677

Unter Gott verstehe ich das absolute unendliche Sein, das heißt die Substanz, die aus unendlich vielen Attributen besteht, deren jedes ewige und unendliche Wesenheit ausdrückt.

Spinoza, Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt (Ethica Ordine Geometrico Demonstrata), verfasst 1665, posthum veröffentlicht 1677

Sterbende Flogest aus nach Sonn' und Glück, Nackt und schlecht kommst du zurück. Deutsche Treue, deutsche Hemde, Die verschleißt man in der Fremde. Siehst sehr sterbebläßlich aus, Doch getrost, du bist zu Haus. Warm wie an dem Flackerherde Liegt man in der deutschen Erde. Mancher leider wurde lahm Und nicht mehr nach Hause kam – Streckt verlangend aus die Arme, Daß der Herr sich sein erbarme!

Heine, H., Gedichte. Romanzero. Zweites Buch. Lamentationen. Lazarus, 4.

Je größer Gottes Güte, je größer ist der Welt Bosheit.

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Geh mit dem Geist der Eule, der wird für dich sehen. Geh mit dem Geist des Habichts, der dich beschützen wird. Geh mit dem Geist des Adlers, der wird dich hinaufbringen zu dem Vater, der dich erwartet.

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De eenen gifft Gott Botter, den andern Schiet.

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Gottes Gnade ist seine Mitarbeit an unserem Willen.

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Gott kennt die Anmaßung derer, die nicht durch Gehorsam zu ihm aufblicken, sondern alles ihrige auf sich selbst gründen. Er wird sie reinigen mit dem Besen der Ängste und den Unbilden feindlicher Anfechtung, bis sie sich reuig wieder auf Gott besinnen.

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Möge der Weg sich vor dir öffnen, und möge Gott mit dir sein.

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An Gott sind schon viele Narren irre geworden.

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Aus welchem Grund und mit welchem Maß soll man Gott lieben? Ich sage: Der Grund, weshalb wir Gott lieben sollen, ist ganz einfach Gott, und das Maß ist die Maßlosigkeit.

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Das Fleisch und Blut, das tönerne Gefäß, die irdische Wohnstatt: wann können sie das fassen? Wann erfahren sie dieses Angerührtwerden: daß der Geist, trunken von göttlicher Liebe, sich selbst vergißt, wie ein Gefäß in sich selbst zerbricht, ganz in Gott eingeht, Gott umarmt und ein Geist mit ihm wird?

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Die Liebe Gottes gebiert die Liebe der Seele. Gott richtet als erster seine Aufmerksamkeit auf die Seele, und dadurch wird sie auf ihn aufmerksam. Er sorgt sich um sie, und sie fängt dadurch an, sich um ihn zu sorgen.

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