Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Nichts ist für uns notwendig außer Gott. Gott finden wir nur, wenn wir unser Herz und unseren Geist in Gott bergen.

Foligno, Das Buch der glückseligen Angela von Foligno (II libro della Beata Angela da Foligno)

Alles Gute in der Welt ist unmittelbare Wirksamkeit Gottes.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Religiöse Fragmente

Wir dürfen uns nicht so sehr an die Arbeit, an Amt, Würde und Ort klammern. Wichtig ist, daß jeder sich bemüht, den Willen Gottes zu erfüllen.

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Schwankend ist alles, und fest allein ist Gottes Gebot. Auch das unausgesprochene, das still und stumm in der Natur der Dinge liegt.

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Allwissenheit ist das Auge, Güte das Herz, Wahrheit der Mund, Allmacht die Hand Gottes.

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Was wäre ein Gott, der nur von außen stieße, Im Kreis das All am Finger laufen ließe! Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen, Natur in Sich, Sich in Natur zu hegen, So daß, was was in Ihm lebt und webt und ist, Nie Seine Kraft, nie Seinen Geist vermißt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Gott, Gemüt und Welt

Man sollte alle [...] aufhängen, die [...] die achtbarste und heiligste Sache der Schöpfung herabwürdigen, das göttliche Geheimnis, den Schöpfungsakt und zugleich die erhabenste Lebensäußerung im Universum. Der Magnet zieht Eisen an, die Tiere hängen aneinander, getrieben von der Verschiedenheit der Geschlechter. Die Pflanzen sind der Liebe gehorsam, und der Mensch, dem allein es auf dieser Erde von Gott verliehen wurde, mit Entzücken zu fühlen, was die Pflanzen und Metalle nur stofflich empfinden können, – der Mensch, bei dem sich die elektrisierende Anziehungskraft in eine Anziehung gefühlsmäßiger Art verwandelt, [...] der Mensch allein betrachtet dieses Wunder [...] wie eine armselige Notwendigkeit, und er spricht mit Verachtung, Ironie und Haß darüber. Das ist wirklich sonderbar.

Sand, G., Briefe. An Albert Grzymala, Ende Mai 1838

Mein Geist, o wolle nicht ergründen, Was einmal unergründlich ist; Der Stein des Falles harrt des Blinden, Wenn er die Wege Gottes mißt.

Droste-Hülshoff, Gedichte. Aus: Am Ostersonntage

Über die Götter allerdings habe ich keine Möglichkeit zu wissen, weder dass sie sind, noch dass sie nicht sind, noch wie sie etwa an Gestalt sind; denn vieles gibt es, was das Wissen hindert: die Nichtwahrnehmbarkeit und dass das Leben des Menschen kurz ist.

Kranz, Vorsokratische Denker: Auswahl aus dem Überlieferten, 1939

"Was [ist] das Göttliche?" Was weder Anfang noch Ende hat.

Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. I, 1. Übersetzt von Otto Apelt (1921)

Aus dem Geist ist alles Sein entsprungen. In dem Geist wurzelt alles Leben. Nach dem Geiste zielen alle Wesen.

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Alles verläuft nach Gottes Bestimmung und Gottes Willen. Sein Wille ist es, der vollzogen wird; was Er nicht will, das geschieht nicht.

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Wir haben kein Recht zu fragen, warum Gott das, was er tut, so tut.

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Kirschblüte bei der Nacht Ich sahe mit betrachtendem Gemüte jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte, in kühler Nacht beim Mondenschein; ich glaubt, es könne nichts von größerer Weiße sein. Es schien, als wär ein Schnee gefallen; ein jeder, auch der kleinste Ast, trug gleichsam eine rechte Last von zierlich weißen runden Ballen. Es ist kein Schwan so weiß, da nämlich jedes Blatt, - indem daselbst des Mondes sanftes Licht selbst durch die zarten Blätter bricht - sogar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat. Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden was Weißres aufgefunden werden. Indem ich nun bald hin, bald her im Schatten dieses Baumes gehe, sah ich von ungefähr durch alle Blumen in die Höhe und ward noch einen weißern Schein, der tausendmal so weiß, der tausendmal so klar, fast halb darob erstaunt, gewahr. Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein bei diesem weißen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht von einem hellen Stern ein weißes Licht, das mir recht in die Seele strahlte. Wie sehr ich mich an Gott im Irdischen ergötze, dacht ich, hat er dennoch weit größre Schätze. Die größte Schönheit dieser Erden kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.

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Kann man nichtalleWerte umdrehn? Und ist Gut vielleicht Böse? Und Gott nur eine Erfindung und Feinheit des Teufels?

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Vorrede, 1886

Begib dich nicht in die Gegenwart der Geschöpfe, wenn du das Antlitz Gottes in deiner Seele klar und ungebrochen bewahren willst; sondern entleere und entferne deinen Geist weit von ihnen, und du wirst in göttlichen Lichtern wandeln, denn Gott ist den Geschöpfen nicht ähnlich.

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Gott ist ein unaussprechlicher Seufzer, im Grunde der Seelen gelegen.

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Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder. Töte Millionen, und du bist ein Eroberer. Töte alle, und du bist Gott.

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Kein Mensch schaut jenes erhabene Gebirge, in dem Gottes Wissen ruht, und zumal nicht den Gipfel des Berges. Er kann ihn nicht ersteigen und wird weder Seine Geheimnisse kennen noch das Geheimnis derer, die immerfort vor Seinem Angesicht stehen.

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Auf Gott können wir keine Rücksicht nehmen! Ebenso wenig wie die organisierten Religionen Rücksicht auf Tatsachen nehmen!

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Ewiges Licht, erleuchte unsere Herzen, ewige Güte, erlöse uns vom Übel. Ewige Macht, sei du unsere Hilfe. Ewige Erbarmung, habe Nachsicht mit uns.

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