Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Gott läßt sich viel abbitten, aber nichts abzwingen.

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Bring deine Gabe nicht, um Gott zu bestechen; denn eine solche wird er nicht annehmen.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 35,14)

Wenn wir recht denken, sind wir in Gott; wenn wir recht leben, ist Gott in uns.

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Wohl gibt's, wo Götter schaffen, nichts Unmögliches.

Sophokles, Ajax (auch Aias oder Rasender Ajax), ca. 449 v. Chr

O ihr, die ihr Schweres ertragen habt, ein Gott wird auch diese Qualen beenden.

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Gott ist mein Zeuge, dass unser Wort an euch nicht Ja und Nein zugleich ist.

Neues Testament. Der zweite Brief des Paulus an die Korinther (#2.Kor 1,18)

Die große Mystikerin Teresa von Avila beklagte sich einmal im Gebet über all die vielen Drangsale und Widerwärtigkeiten, unter denen sie zu leiden hätte. "So behandele ich meine Freunde", antwortete ihr der Herr. Teresa versetzte: "Darum hast Du auch nur so wenige."

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Es gibt keine höhere Offenbarung weder in Wissenschaft noch in Religion oder Kunst als die der Göttlichkeit des Alls: Ja, von dieser Offenbarung fangen jene erste an und haben Bedeutung nur durch sie.

Schelling, Ideen zu einer Philosophie der Natur als Einleitung in das Studium dieser Wissenschaft, 1797

Da aber Gott die Vernunft ist, wie könnte es da geschehen, daß Er nicht wirkt, da jedes Werk von Ihm durch den Menschen blüht?

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Mensch, gibst du Gott dein Herz, er gibt dir seines wieder; Ach, welch ein wertrer Tausch! du steigest auf, er nieder.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Alles, auch was Gott gibt, muß noch eben so durch den Menschen und sein eigenes Tun gehen, als wäre es einzig und allein sein Werk.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 12. August 1830

Gott hört niemals auf, der Vater seiner Kinder zu sein.

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Wenn Gott will, So grünt ein Besenstiel.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Mensch hat nicht die Macht, von Gott zu sprechen wie von der menschlichen Natur des Menschen und wie von der Farbe eines von Menschenhand geschaffenen Werkes.

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Gott will eher geliebt denn bedacht, eher geschmeckt als verstanden werden.

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Das Göttliche muß das Maß des Göttlichen behalten, und es heißt es beflecken, wenn wir es erniedrigen, um es bequemer und leichter zu erreichen.

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Sie haben den Götzendienst nicht aufgegeben, sie haben nur die Namen geändert.

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Meine Speise ist die, daß ich den Willen und die Werke dessen tue, der mich gesandt hat. Jeder von uns hat dieses sein Werk zu tun. Möglich, daß wir nicht wissen, worin dieses Wer besteht, worin aber unsere Teilnahme daran besteht, das können wir unmöglich nicht wissen.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Der Ausdruck ›Lieber Gott‹, über den schon Nietzsche spottet, mußte in der Tat dem Deutschen zu erfinden aufgespart bleiben. Es sollte ihm nur einmal aufgehen, wie er sich selbst damit den Blick für die unaussprechliche Gewaltigkeit und Fürchterlichkeit des Weltganzen verdirbt, wenn er dessen höchster Personifikation das vertrauliche Wörtchen ›lieb‹ voransetzt.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Du tratest durch die Augen in mich ein und zwangst mich so, mich mächtig auszubreiten.

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Besser kennt Gott, wer ihn nicht zu kennen bekennt.

Augustinus, Über die Ordnung (De Ordine), 386