Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Die Götter wohnen überall! Sie anzuflehn steht schwachen Menschen schön.
Was alles für den »lieben Gott« Kinderstubenunart ist!
Gott ist in Kreaturen unbegreiflich, doch kann man ihn in seinem Worte fühlen und betasten; wiewohl ers nicht macht, wie wir gern wollten, denn er hält nicht unsere Geometrie, Meß- und Rechenkunst.
Alle Werke Gottes sind unerforschlich und unaussprechlich, keine Vernunft kann sie aussinnen, allein der Glaube faßt sie ohne alle menschliche Kräfte und Zutun.
Durch die Gotteskräfte wird der Mensch bis zum Tage seines Todes immer wieder neu.
Spät habe ich dich geliebt, du Schönheit, ewig alt und ewig neu, spät habe ich dich geliebt! Und sieh, bei mir drin warst du, und ich lief hinaus und suchte draußen dich, und häßlich ungestalt warf ich mich auf das Schöngestaltete, das du geschaffen. Du warst bei mir, und ich war nicht bei dir. Und was von dir solang mich fernhielt, waren Dinge, die doch, wenn sie in dir nicht wären, gar nicht wären. Du aber riefst und schriest und brachst mir meine Taubheit. Du blitztest, strahltest und verjagtest meine Blindheit. Du duftetest, und ich trank deinen Duft und atme nun in dir. Gekostet hab ich dich, nun hungre ich nach dir und dürste. Und du berührtest mich, ich aber glühte in Sehnsucht auf, in Sehnsucht nach deinem Frieden.
In allen, auch den kleinsten Kreaturen, ja auch in ihren Gliedern scheinet und siehet man öffentlich Gottes Allmacht und Wundertaten. Denn welcher Mensch, wie gewaltig, weise und herrlich er auch ist, kann aus einer Feige einen Feigenbaum oder eine andere Feige machen?
Gott ist eine leere Tafel, auf der nichts weiter steht, als was du selbst darauf geschrieben.
Sprach der Herr am sechsten Tage: »Hab am Ende nun vollbracht Diese große, schöne Schöpfung, Und hab alles gut gemacht. Wie die Sonne rosengoldig In dem Meere widerstrahlt! Wie die Bäume grün und glänzend! Ist nicht alles wie gemalt? Sind nicht weiß wie Alabaster Dort die Lämmchen auf der Flur? Ist sie nicht so schön vollendet Und natürlich, die Natur? Erd' und Himmel sind erfüllet Ganz von meiner Herrlichkeit, Und der Mensch, er wird mich loben Bis in alle Ewigkeit!«
Zu vieles missriet ihm, diesem Töpfer, der nicht ausgelernt hatte! Dass er aber Rache an seinen Töpfen und Geschöpfen nahm, dafür dass sie ihm schlecht gerieten, — das war eine Sünde wider den guten Geschmack.
Gott tut nichts, wozu er dem Menschen Mittel und Kräfte gegeben, es selbst zu tun.
O wie schön und wie göttlich ist die Berührung zweier Seelen, die sich auf ihrem Wege zur Gottheit begegnen.
Zwei Stufen, wo man dem Schöpfer am nächsten ist: die höchste Erhöhung und die tiefste Erniedrigung. Beide verschmelzen an ihren Grenzen und gehen ineinander über.
Gott hört, wenn er es auch nicht gleich sagt.
Gott Was soll der häßliche Weltriß? Das All in Stücke zerschellt! Gott ist das Liebesverhältnis Der Teile der ewigen Welt.
Wenn Gott die allumfassende Wahrheit ist, dann kann er nicht ungnädig auf uns herabblicken, wenn wir uns selbst treu bleiben.
Die Liebe Gottes kann so werden übertrieben, Daß sie für Sünd' es hält den Menschen auch zu lieben.