Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Es scheint, daß bei der Schöpfung der Welt und der Dinge der Schöpfer weder frei noch allmächtig gewesen ist. Man möchte meinen, daß er durch eine Reihe von Bedingungen gebunden war: er muß es Winter werden lassen, damit es wieder Sommer werden kann.
Die Majestät und Herrlichkeit des göttlichen Wortes ist unaussprechlich und wir können Gott nimmermehr dafür danken.
Unter Menschen muß man Gott suchen. In den menschlichen Begebenheiten, in menschlichen Gedanken und Empfindungen offenbart sich der Geist des Himmels am hellsten.
Alle seine Eigenschaften sind verschieden von den Eigenschaften der Geschöpfe.
Der Mensch schlägt vor, aber Gott ordnet an.
Gleich den übrigen Göttern und Götzen ist das Eigentum ein menschliches Produkt.
Wie tief auch der Mensch gesunken sein mag, ein letzter Rest von Schamhaftigkeit, Ehrfurcht vor dem Heiligen und ähnlichen Gefühlen bleibt ihm doch, da ist der Punkt, wo die Barmherzigkeit Gottes immer wieder anknüpfen, von dem sie den Menschen wieder erobern kann.
Hab ich, Herr, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der Herr in unserer Mitte [...]; und vergib uns unsere Missetat und Sünde und lass uns dein Erbbesitz sein.
Die Psyche der Bedrückten fordert einen gerechten, der Herrschenden einen duldsamen, der Freudefähigen einen lachenden Gott.
Gott ist nur ein Wort für ›sich‹. Das Tier hat keines dieser beiden Worte. Es ist wortlos sowohl Ich wie Gott, das Wort erst spaltet das Leben in Ich und Gott.
Gott hat seine Höflinge, die ihm schmeicheln, als wenn er ein Fürst wäre.
Gott schläft nicht, dass du ihn aufwecken müsstest mit Geschrei.
Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!
Die Menschen haben viele Götter erfunden und werden dies noch weiterhin tun, aber keinen, den sie nicht glaubten, hintergehen zu können.
Man kann Gott nicht entdecken, nur an seinen Werken erkennen.
Aufrecht hat Gott den Menschen erschaffen, vorwärts, aufwärts soll er schauen: das scheidet ihn von der ganzen Tierwelt. Aufrecht muß man zu stellen wissen, wenn man versunkene Menschenkinder zu Gotteskindern machen will.
Es genügt, Gott in der Gegenwart die Treue zu halten.
Was hat denn das Volk von seinen Göttern, wenn es sich nicht ihretwegen prügeln darf?