Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Gott ist nach Leibniz wirklich, weil nichts seine Möglichkeit verhindert. In dieser Rücksicht ist Leibnizens Philosophie recht gottähnlich.
Diese sechs Dinge hasst der Herr, diese sieben sind ihm ein Gräuel: stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das arge Ränke schmiedet, Füße, die behände sind, Schaden zu tun, ein falscher Zeuge, der frech Lügen redet, und wer Hader zwischen Brüdern anrichtet.
Ihr stürzt nieder, Millionen?Ahndestdu den Schöpfer, Welt?
Denkt nur über Gottes Wohltaten nach, aber über Gott selbst grübelt nicht.
Grübeln über Gottes Gründe, Kritisieren unsern Schöpfer, Ach, das ist, als ob der Topf Klüger sein wollt' als der Töpfer! Doch der Mensch fragt stets: Warum?
Wenn Gott die Menschen strafen will, erhört er ihre Gebete.
Ihr sagt: Gott schuf die Welt! Geheimnis, hülle Uns tief in Deine volle Wahrheit ein! Er tat's; wir glauben es aus ganzer Fülle. Wie? Wenn? Aus was? Wer wagt dies auszureihn? Dies ist nur Stoff für Gottes Geist allein.
Wer Gott verneint, der fürchtet ihn immer noch.
Das Universum ist, wie es ist. Unser Schicksal ist das, was wir daraus machen. Die Welt – um es auf den einfachsten Nenner zu bringen – ist so, wie wir sie gestalten. Nur weil wir Angst vor dieser Verantwortung haben, erfinden wir strafende Götter und denken uns in ihrem Namen Gesetze aus, an deren Konsequenzen wir dann schuld sind.
Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.
Wir sollten uns keine Meinungen über die Götter bilden, denn sie sind uns unbekannt.
Gott ist ein Ärgernis – ein Ärgernis, das etwas einbringt.
Daß Gott gekreuzigt wird, daß man ihn kann verwunden, Daß er die Schmach verträgt, die man ihm angetan, Daß er solch Angst aussteht und daß er sterben kann, Verwundere dich nicht: die Liebe hats erfunden.
Alle erschaffenen Dinge sind nur Gedanken Gottes.
Du siehst die Hirten eilen – niemand sucht Gott lässigen Schrittes.
Es ist sehr verwegen, Dinge beweisen zu wollen, die man nicht kennt, und noch unendlich verwegener, der göttlichen Allmacht Grenzen setzen zu wollen.
Es kann in Ewigkeit kein Ton so lieblich sein, Als wenn des Menschen Herz mit Gott stimmt überein.
In einem kleinen Haus hat Gott eine Ecke, aber in einem großen muss er auf dem Flur stehen.
Habt ihr nie an die himmlischen Kräfte geglaubt, an eine starke, verborgene Macht, die die Schicksale der Menschen aneinanderknüpfte?