Gott Sprüche

Sprüche über Gott

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Gott ist nach Leibniz wirklich, weil nichts seine Möglichkeit verhindert. In dieser Rücksicht ist Leibnizens Philosophie recht gottähnlich.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Athenäums-Fragmente [333]

Diese sechs Dinge hasst der Herr, diese sieben sind ihm ein Gräuel: stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das arge Ränke schmiedet, Füße, die behände sind, Schaden zu tun, ein falscher Zeuge, der frech Lügen redet, und wer Hader zwischen Brüdern anrichtet.

Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 6,16-19)

Ihr stürzt nieder, Millionen?Ahndestdu den Schöpfer, Welt?

Schiller, F., Gedichte. Aus: An die Freude, 1785

Denkt nur über Gottes Wohltaten nach, aber über Gott selbst grübelt nicht.

Diez (Übers.), Buch des Kabus oder Lehren des persischen Königs Kjekjawus für seinen Sohn Ghilan Schach, 1811. 1. Kapitel: Wie Gott zu erkennen ist

Grübeln über Gottes Gründe, Kritisieren unsern Schöpfer, Ach, das ist, als ob der Topf Klüger sein wollt' als der Töpfer! Doch der Mensch fragt stets: Warum?

Heine, H., Gedichte. Aus: Zur Theologie (Fragment)

Wenn Gott die Menschen strafen will, erhört er ihre Gebete.

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Ihr sagt: Gott schuf die Welt! Geheimnis, hülle Uns tief in Deine volle Wahrheit ein! Er tat's; wir glauben es aus ganzer Fülle. Wie? Wenn? Aus was? Wer wagt dies auszureihn? Dies ist nur Stoff für Gottes Geist allein.

Seume, J. G., Gedichte. Aus: Meinem Freunde H.

Wer Gott verneint, der fürchtet ihn immer noch.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Das Universum ist, wie es ist. Unser Schicksal ist das, was wir daraus machen. Die Welt – um es auf den einfachsten Nenner zu bringen – ist so, wie wir sie gestalten. Nur weil wir Angst vor dieser Verantwortung haben, erfinden wir strafende Götter und denken uns in ihrem Namen Gesetze aus, an deren Konsequenzen wir dann schuld sind.

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Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.

Schlegel, F., Briefe. An seinen Bruder, 17. Mai 1792

Wir sollten uns keine Meinungen über die Götter bilden, denn sie sind uns unbekannt.

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Gott ist ein Ärgernis – ein Ärgernis, das etwas einbringt.

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Daß Gott gekreuzigt wird, daß man ihn kann verwunden, Daß er die Schmach verträgt, die man ihm angetan, Daß er solch Angst aussteht und daß er sterben kann, Verwundere dich nicht: die Liebe hats erfunden.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Alle erschaffenen Dinge sind nur Gedanken Gottes.

Poe, Mesmerische Offenbarung (Mesmeric Revelation), 1844

Du siehst die Hirten eilen – niemand sucht Gott lässigen Schrittes.

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Es ist sehr verwegen, Dinge beweisen zu wollen, die man nicht kennt, und noch unendlich verwegener, der göttlichen Allmacht Grenzen setzen zu wollen.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Voltaire, am 19. April 1738

Es kann in Ewigkeit kein Ton so lieblich sein, Als wenn des Menschen Herz mit Gott stimmt überein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

In einem kleinen Haus hat Gott eine Ecke, aber in einem großen muss er auf dem Flur stehen.

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Alles, was man von Gott aussagen kann, das ist Gott nicht.

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Habt ihr nie an die himmlischen Kräfte geglaubt, an eine starke, verborgene Macht, die die Schicksale der Menschen aneinanderknüpfte?

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Gott wird angemessener im Nichterkennen erkannt.

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