Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Gott Auf hohem Berge, da wohnest du, ich wandle empor, immerzu, immerzu ... Millionen Jahre wandle ich schon und schaue noch immer nicht deinen Thron. Einst rauchen die Höhen wunderbar, da stehe ich oben, Sonne im Haar. Wir schauen uns an und lächeln uns zu, denn du bist ich und ich bin du.
In seiner Güte schuf Gott das Nützliche, in seiner Weisheit das Schöne, in seiner Macht das Große.
Nehmen wir die Gottheit zu unserem Ausgangspunkt. Was die Aussagen über diese Gottheit an und für sich betrifft, so ist allein der kein Dummkopf, allein der kein Frevler, der – nichts über sie aussagt.
Ergebung Wie es geht, so laß es gehen, Weil des Höchsten Wille steht, Daß es also, wie es geht, Will und soll und muß geschehen.
Wo der Mensch aus Hingabe das Seine preisgibt, da muß notgedrungen Gott für ihn eintreten.
Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht; aber Gott bleibt immer so, wie er ist.
Erst, wenn du dich kleiner als das Atom eines Sonnenstäubchens fühlst, ahnst du Gott. Am wenigsten, wenn du dich als sogenannten Halbgott fühlst.
Denn Gott ist Licht, er wohnt allein im Lichte.
Halt an, wo laufst du hin, der Himmel ist in dir; Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.
Ich bin aus Gott wie alles Sein geboren, ich geh im Gott mit allem Mein zu sterben, ich kehre heim, o Gott, als Dein zu leben.
Je mehr wir Gott lieben, um so mehr müssen wir auch seine Welt lieben.
Der nächste Weg zu Gott ist durch der Liebe Tür; Der Weg der Wissenschaft bringt dich gar langsam für.
Bisweilen kommen wir mit dem bloßen Schrecken davon: Gott straft uns oft mit unseren Einbildungen.
Von den Gliedern des Reiches Gottes fließen Ströme von Erbarmen in die Welt.
Wir verstoßen nicht gegen wissenschaftliche Methoden, wenn hinter den Naturerscheinungen wir einen himmlichen Vater vermuten, der die Bitten seiner Kinder erhört und infolgedessen den Gang der Dinge ändert.
Der Herr mache jede und jeden von uns zu einem Werkzeug des Friedens, daß wir lieben, wo man haßt, daß wir verzeihen, wo man beleidigt, daß wir verbinden, wo Streit ist, daß wir die Wahrheit sagen, wo Irrtum ist.
Gott So bin ich nur als Kind erwacht, so sicher im Vertraun, Nach jeder Angst und jeder Nacht Dich wieder anzuschaun. Ich weiß, so oft mein Denken mißt: wie tief, wie lang, wie weit, – Du aber bist und bist und bist, Umzittert von der Zeit. Mir ist als wär' ich jetzt zugleich Kind, Knab und Mann und mehr, Ich fühle: nur der Ring ist reich Durch seine Wiederkehr. Ich danke Dir, Du tiefe Kraft, Die immer leiser mit mir schafft Wie hinter vielen Wänden; Jetzt ward mir erst der Werktag schlicht Und wie ein heiliges Gesicht Zu meinen dunklen Händen.
Wo ist Gott? Im Meeresrauschen! Wo ist Gott? Im Eichenwald! Kehr in dich und lerne lauschen, Seinen Atem hörst du bald! Wo ist Gott? Im Duft der Linde Und im Lied der Nachtigall! Und im Hauch der Frühlingswinde, Überall im Weltenall!
Lerne die Zeiten verstehen. Den erwarte, der über der Zeit ist, den Zeitlosen, den Unsichtbaren, der unseretwegen sichtbar war. Mühet euch miteinander, kämpfet, laufet, leidet, ruhet, wachtet miteinander als Gottes Haushalter, Tischgenossen und Diener.