Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Der Mensch lebet nicht vom Brot allein, das die Gelehrten einbrocken; sondern ihn hungert noch nach etwas andern und Bessern, nach einem Wort das durch den Mund Gottes gehet.
Was Du sehen kannst, das siehe, und brauche Deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte Dich an Gottes Wort.
Gott suchen ist das Leben; Gott finden ist das Sterben; Gott besitzen ist die Ewigkeit.
Die großen Gelegenheiten, Gott zu dienen, sind selten, die kleinen kommen immerfort.
Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre, Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort. Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere, Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort. Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne? Wer führt die Sonn’ aus ihrem Zelt? Sie kommt und leuchtet und lacht uns von ferne, Und läuft den Weg gleich wie ein Held. Vernimm’s, und siehe die Wunder der Werke. Die die Natur dir aufgestellt! Verkündigt Weisheit und Ordnung und Stärke Dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?
Deine Macht und Herrlichkeit Leuchtet auch zur Winterzeit In der wolkenvollen Luft, In den Flocken, in dem Duft!
Glaubt ihr denn, daß der liebe Gott katholisch ist?
Ist denn wohl unser Begriff von Gott etwas weiter, als personifizierte Unbegreiflichkeit?
Es wäre ein Frage, ob die bloße Vernunft ohne das Herz je auf einen Gott verfallen wäre.
Man muß Gott dankbar sein für all das Gute, das in der Welt ist.
Je mehr ich mich anstrenge, sein unendliches Wesen zu durchschauen, desto weniger begreife ich es. Er ist, aber das ist mir genug. Je weniger ich ihn begreife, um so mehr bete ich ihn an. Ich demütige mich vor Gott und sage: Du Wesen der Wesen! Ich bin, weil du bist. Ich hebe mich empor zu deinem Urquell, wenn ich ohne Unterlass dein gedenke. Der würdigste Gebrauch meiner Vernunft ist, sie vor dir zu vernichten.
Das ist Gottes Werk und Kunst, daß er böse Sachen gut machen kann, wenn wir es verderbt und verwahrlost haben. Gott pflegt aus nichts alles zu machen.