Gott Sprüche

Sprüche über Gott

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Der Mensch lebet nicht vom Brot allein, das die Gelehrten einbrocken; sondern ihn hungert noch nach etwas andern und Bessern, nach einem Wort das durch den Mund Gottes gehet.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Originaltext. Pränumerationsanzeige

Was Du sehen kannst, das siehe, und brauche Deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte Dich an Gottes Wort.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. An meinen Sohn Johannes 1799

Wir nennen die Wege Gottes oft dunkel, aber die Finsternis liegt nicht auf seinen Wegen, sondern auf unseren Augen.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Gott suchen ist das Leben; Gott finden ist das Sterben; Gott besitzen ist die Ewigkeit.

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Die großen Gelegenheiten, Gott zu dienen, sind selten, die kleinen kommen immerfort.

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Gott läßt es zu, daß denen, die sich anschicken, ihm zu dienen, allerlei Schwierigkeiten erwachsen; aber niemals läßt er sie der Last unterliegen, solange sie sich ihm anvertrauen.

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Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre, Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort. Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere, Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort. Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne? Wer führt die Sonn’ aus ihrem Zelt? Sie kommt und leuchtet und lacht uns von ferne, Und läuft den Weg gleich wie ein Held. Vernimm’s, und siehe die Wunder der Werke. Die die Natur dir aufgestellt! Verkündigt Weisheit und Ordnung und Stärke Dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?

Gellert, C. F., Gedichte. Aus: Die Ehre Gottes aus der Natur, 1757

Des Himmels Netz hat weite Maschen und doch entkommt ihm nichts.

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Deine Macht und Herrlichkeit Leuchtet auch zur Winterzeit In der wolkenvollen Luft, In den Flocken, in dem Duft!

Lavater, J. C., Lieder. Aus: Winterlied

Glaubt ihr denn, daß der liebe Gott katholisch ist?

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 113]

Ist denn wohl unser Begriff von Gott etwas weiter, als personifizierte Unbegreiflichkeit?

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 953]

Es wäre ein Frage, ob die bloße Vernunft ohne das Herz je auf einen Gott verfallen wäre.

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 276]

Man muß Gott dankbar sein für all das Gute, das in der Welt ist.

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Gott wird helfen – und was ich nicht vermag, das wird er tun.

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Je mehr ich mich anstrenge, sein unendliches Wesen zu durchschauen, desto weniger begreife ich es. Er ist, aber das ist mir genug. Je weniger ich ihn begreife, um so mehr bete ich ihn an. Ich demütige mich vor Gott und sage: Du Wesen der Wesen! Ich bin, weil du bist. Ich hebe mich empor zu deinem Urquell, wenn ich ohne Unterlass dein gedenke. Der würdigste Gebrauch meiner Vernunft ist, sie vor dir zu vernichten.

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Eine feste Burg ist unser Gott.

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Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen.

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Das ist Gottes Werk und Kunst, daß er böse Sachen gut machen kann, wenn wir es verderbt und verwahrlost haben. Gott pflegt aus nichts alles zu machen.

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Gottesfurcht ist nichts anderes als Gottesdienst.

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Unser Herrgott gönnet uns gern, daß wir essen, trinken und fröhlich sind und alle Kreaturen brauchen, denn darum hat er sie alle geschaffen.

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Die Barmherzigkeit Gottes ist wie der Himmel, der stets über uns fest bleibt. Unter diesem Dach sind wir sicher, wo auch immer wir sind.

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