Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Des Menschen größtes Glück ist seine Tat. Des Menschen größte Freude ist der Mensch. Des Menschen schönste Betrachtung ist die Natur. Des Menschen ewige Hoffnung ist Gott.

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Gäbe es Gott nicht, so müsste man ihn erfinden.

Voltaire, Brief an den Autor der 'Drei Betrüger' (Épître à l'Auteur du Livre des Trois Imposteurs), 1769

Gott schickt oft den Leidenden Erhörung spät herab, doch er schickt sie.

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Die Vorsehung beschützt Kinder und Idioten. Ich weiß das, weil ich es ausprobiert habe.

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Wir haben viele Sündenböcke, aber der populärste ist die Vorsehung.

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Man hat so viele Gegner, aber nur einen Gott.

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Tröste dich: Du würdest mich nicht suchen, wenn du mich nicht gefunden hättest.

Pascal, Gedanken über die Religion und einige andere Gegenstände (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets), Erstdruck 1669/70 (posthum). Übersetzt von C. F. Schwartz, 1865

Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen.

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Es ist aber das Herz, das Gott spürt, und nicht die Vernunft. Das aber ist der Glaube: Gott im Herzen spüren und nicht in der Vernunft.

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Gott begreift man nur mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand.

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Wer in jeder Kreatur den Herrn sieht, der unsterblich unter den Sterblichen wohnt, der sieht die Wahrheit.

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Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.

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Gott erblicken wir nicht, aber überall erblicken wir Göttliches; zunächst und am eigentlichsten jedoch in der Mitte eines sinnvollen Menschen, in der Tiefe eines lebendigen Menschenwerks.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Ideen [44]

Wo Gottes Hand sich zeiget, Da reden Menschen nicht!

Königswinter, Dichtungen eines rheinischen Poeten, 6 Bde., 1871-76. Aus: Meister Tancho

Der Fromme spricht Gott liebt uns, weil er uns erschuf! – „Der Mensch schuf Gott!“ – sagt drauf ihr Feinen. Und soll nicht lieben, was er schuf? Soll’s gar, weil er es schuf, verneinen? Das hinkt, das trägt des Teufels Huf.

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887). Scherz, List und Rache. Vorspiel in deutschen Reimen

Gott hat sich selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben. Wahrlich, er wird euch versammeln zum Tage der Auferstehung, dem unzweifelhaften.

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Es kommt nicht auf den Stand an, worin man lebt, sondern auf die Grundeinstellung, von der aus man Gott und seine Gesetze als das Oberste und Endgültige empfindet.

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Groß ist Gott im Kleinesten und Größten.

Herder, Zerstreute Blätter (6 Sammlungen), 1785-97. Sechste Sammlung. VII. Legenden. Aus: Die Cicada

Es gibt nur Eine, alle Determination und Negation von sich ausschließende, unendliche Substanz, welche Gott genannt wird und das Ein Sein in allem Dasein ist.

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Aber der Weg zu dir [Gott] ist furchtbar weit und, weil ihn lange keiner ging, verweht.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Das Stundenbuch. Das Buch von der Pilgerschaft, 1901

Gebet Ich sprach von dir als von dem sehr Verwandten, zu dem mein Leben hundert Wege weiß, ich nannte dich, den alle Kinder kannten, für den ich dunkel bin und leis. Ich nannte dich den Nächsten meiner Nächte und meiner Abende Verschwiegenheit, und du bist der, in dem ich nicht geirrt, den ich betrat wie ein gewohntes Haus. Jetzt geht dein Wachsen über mich hinaus: Du bist der Werdenste, der wird.

Rilke, Tagebücher. Aus dem Worpsweder Tagebuch, 4. Oktober 1900