Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Der Mensch schmiedet tausend spaßige Gemeinschaften zwischen sich und Gott: hält er ihn nicht auch für seinen Landsmann?
Wenn ein Gott diese Welt gemacht hat, so möchte ich nicht der Gott sein: ihr Jammer würde mir das Herz zerreißen.
Heiliger und ehrfurchtsamer ist es, zu glauben, denn zu untersuchen, was die Götter tun.
Der Mensch muß ein Höheres, ein Göttliches anerkennen – ob in sich, über sich, gleichviel. Ohne den Blick auf ein solches fällt er vornüber und läuft auf allen Vieren.
Gebet Herr, den ich tief im Herzen trage, sei du mit mir! Du Gnadenhort in Glück und Plage, sei du mit mir! Im Brand des Sommers, der dem Manne die Wange bräunt, Wie in der Jugend Rosenhage, sei du mit mir; Behüte mich am Born der Freude vor Übermut, Und wenn ich an mir selbst verzage, sei du mit mir! Gib deinen Geist zu meinem Liede, daß rein es sei, Und daß kein Wort mich einst verklage, sei du mit mir! Dein Segen ist wie Tau der Reben; nichts kann ich selbst, Doch daß ich kühn das Höchste wage, sei du mit mir! O du mein Trost, du meine Stärke, mein Sonnenlicht, Bis an das Ende meiner Tage sei du mit mir!
Es kommt mir so vor, als ob ich nichts aus mir heraus willkürlich tun kann, als ob ich geführt werde, sanft, wenn ich mich füge, rauh, wenn ich widerstehe.
Halte dich nicht auf über das ›Wie‹ der Menschwerdung, sondern freue dich darüber, daß Gott sich mit dir verbinden will.
Und [du] darfst nicht sagen, daß du nicht in Gott lebest und bist oder daß Gott etwas fremdes sei, zu dem du nicht kannst kommen, sondern wo du bist, da ist die Porten Gottes.
Auch Gott spricht. Von der Sprache des Ewigen erblickt das Auge mehr, Wie das Ohr von ihr hört.
Wer einmal Gottes Willen wählt, muß Gottes ganzen Willen wollen. Nicht nur den Teil, der gerade nützlich trifft.
Ein Gott, der allwissend und allmächtig ist und der nicht einmal dafür sorgt, daß seine Absicht von seinen Geschöpfen verstanden wird, – sollte das ein Gott der Güte sein?
Gott, dich verliert keiner, wenn nicht schmählich hintergangen, dich sucht keiner, wenn nicht eindringlich gemahnt; dich findet keiner, wenn nicht gründlich gereinigt.
Warum hat Gott die Welt da erschaffen, wo sie ist, und nicht einen Meter weiter links?
Gott steht außerhalb des Verstehens. Wir können nur sagen was Ernichtist, aber nicht, was Er ist.