Gott Sprüche

Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Setze den Gott, mit dem du unzufrieden bist, immerhin ab, sorg aber für einen würdigeren Thronfolger.

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Den Ägyptern würde es nicht erlaubt gewesen sein, ihren Gott Apis zu verzehren, nur die Christen behandeln den Beherrscher des Universums so.

Internet

O ja, es gibt einen Gott, und er hat ein Paradies für uns bereit, denn sonst ist unsere Erde ein Unsinn.

Balzac, Vater Goriot (Le Père Goriot), 1834-35

Je größer der Mensch, desto größer sein Gott.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Wohin ich auch gehe, es gibt überall eine Sonne, einen Mond, Gestirne, Träume für den Schlaf, Vögel und die Allgegenwart Gottes.

Internet

Die Liebe Gottes dürfen wir doch wohl besonders darin finden, daß sie uns wenn nicht befiehlt, doch verzeiht, wenn wir nach den Gesetzen der Natur leben.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Gott schließt den Toten mit den Augen auch die Ohren, er weiß wohl warum.

Gotthelf, Uli der Pächter (auch: Ueli der Pächter), 1849

Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelikatesse gegen uns Denker –, im Grunde sogar bloß ein faustgrobes Verbot an uns: Ihr sollt nicht denken!

Nietzsche, Ecce Homo. Wie man wird, was man ist, 1889 (erstmals gedruckt 1908). Warum ich so klug bin

Der Ernährer aller Menschen ist Gott und der Staat ihr Unterernährer.

Internet

Gottes Eingreifen sollte man vorsichtig beurteilen.

Internet

Ein Gott hat mancherlei Lieder mir in die Seele gepflanzt.

Internet

Hat dich der eine Gott vergessen, wird dir der andere helfen.

Internet

Gott schafft Alles aus Nichts – und Alles, was Gott gebrauchen will, macht er zuerst zu Nichts.

Kierkegaard, Tagebücher

Gott schauen ist Tod, das wußten alle Völker. Gott erraten ist Leben.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Vier Stücke sind's, wer diese hat, der ist von Gottes Kindern: Wer Freude am Gerechten hat und Nachsicht mit den Sündern, den fördert, der dahinten bleibt, ihn vorwärts treibt, und den, der vorwärts geht, nicht sucht zu hindern.

Internet

Hier bin ich heftig hin- und herbewegt von Lob und Tadel, von den Sorgen des Lebens, vom Schmerz der Trennung von denen, die mir lieb und nahe sind. Du allein bist meine Zuflucht. Du, der du die Last der ganzen Welt trägst, willst du nicht die Last dieses meinen kleinen Herzens tragen?

Internet

Manchmal denkt man, Gott müßte einem in all den Widerständen des Lebens ein Zeichen geben, das einem hilft. Aber dies ist eben das Zeichen: daß er einen durchhalten und es wagen und es dulden läßt.

Internet

Gott existiert. Nur will er sich nicht mehr einmischen.

Internet

Es muß einen Gott geben, kein Volk lebt auf der Erde, das nicht einen Gott hätte.

Gorki, Ein Sommer (Лето), 1909, in: Eine Beichte. Ein Sommer. Zwei Romane. Einzige autorisierte Übersetzung aus dem Russischen von August Scholz, Berlin 1926

Er will mich früh umhüllen mit seinem Wort und Licht, verheißen und erfüllen, damit mir nichts gebricht; will vollen Lohn mir zahlen, fragt nicht, ob ich versag. Sein Wort will helle strahlen, wie dunkel auch der Tag.

Internet

Wer Gott kennt, kennt alles. Wer Gott nicht kennt, kennt nichts.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags