Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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O, wollten halb so eifrig nur dem Himmel wir uns weih'n, Als schöner Weiber Dienste – traun, wir könnten Engel sein!
Niedergang »Er sinkt, er fällt jetzt« – höhnt ihr hin und wieder; Die Wahrheit ist: er steigt zu euch hernieder! Sein Überglück ward ihm zum Ungemach, Sein Überlicht geht eurem Dunkel nach.
Gott redet nicht; er unterweist nur durch Wirkungen und Geschehnisse.
Gott wollte die Menschen züchtigen, da sandte er ihnen die Juristen.
Gott, so sagt man, ist seinen Geschöpfen nichts schuldig. Ich glaube, er ist ihnen alles schuldig, was er ihnen versprach, da er ihnen das Sein gab.
Gott ist das Beste in allem.
Um zu glauben, daß Einer das alles gemacht hat, braucht man doch sicher mehr Gedanken, als um zu wissen, daß er es nicht gemacht hat – ihr Idioten des freien Geistes!
Gott wird oft von vielen als Zeuge angerufen: sie wissen, dass er keine Aussagen macht.
Es ist gut, dass der liebe Gott immer noch besser für und von uns denkt, als wir Menschen es voneinander tun.
Gleichartig sind Götter und die sterblichen Menschen geboren.
Jeder Mensch hat die Sehnsucht, sich unter etwas Erhabenes zu stellen, einem Gott zu dienen.
Confiteor Sieh', Du mußt es mir vergeben, Wenn ich manchmal schroff und hart: Toll und traurig war mein Leben, Eine wüste Pilgerfahrt. Schwer hab ich nach Haus' gefunden, Bitter mußt' ich irre geh'n, Und ich kenne Stunden … Stunden, Wo Gespenster auferstehen.
Die Furcht vor der Gesellschaft, auf der die Moral sich aufbaut, die Furcht vor Gott, die das Geheimnis der Religion ist – das sind die beiden Gewalten, die uns beherrschen.
Gott hilft uns nicht so sehr selbst als durch Menschen, die ihm nahe sind.
Mißhör mich nicht, du holdes Angesicht! Wer darf ihn nennen? Und wer bekennen: Ich glaub' ihn. Wer empfinden, Und sich unterwinden Zu sagen: ich glaub' ihn nicht? Der Allumfasser, Der Allerhalter, Faßt und erhält er nicht Dich, mich, sich selbst? Wölbt sich der Himmel nicht dadroben? Liegt die Erde nicht hierunten fest? Und steigen freundlich blickend Ewige Sterne nicht herauf? Schau' ich nicht Aug' in Auge dir, Und drängt nicht alles Nach Haupt und Herzen dir, Und webt in ewigem Geheimnis Unsichtbar sichtbar neben dir? Erfüll davon dein Herz, so groß es ist, Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist, Nenn es dann, wie du willst, Nenn's Glück! Herz! Liebe! Gott! Ich habe keinen Namen Dafür! Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, Umnebelnd Himmelsglut.
Was dir erscheint, ist nicht, es zerrinnt wie ein eitles Traumbild Spurlos: Einer nur ist, Gott, der dir nirgend erscheint.
Ich suche in mir den Gott, den ich außer mir überall finde.