Gott Sprüche – gedanken

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Denkt nur über Gottes Wohltaten nach, aber über Gott selbst grübelt nicht.

Diez (Übers.), Buch des Kabus oder Lehren des persischen Königs Kjekjawus für seinen Sohn Ghilan Schach, 1811. 1. Kapitel: Wie Gott zu erkennen ist

Alle erschaffenen Dinge sind nur Gedanken Gottes.

Poe, Mesmerische Offenbarung (Mesmeric Revelation), 1844

Alles, was man von Gott aussagen kann, das ist Gott nicht.

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Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht; aber Gott bleibt immer so, wie er ist.

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Halt an, wo laufst du hin, der Himmel ist in dir; Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Bisweilen kommen wir mit dem bloßen Schrecken davon: Gott straft uns oft mit unseren Einbildungen.

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Als ich dachte, es sei niemand da, ist Gott gekommen.

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Gott offenbart sich selbst in einem jeden, der seinen Zügen folgt.

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Aber sowie er anfängt, gegen Gott zu räsonnieren, wird der sonst klügste Mensch dumm.

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Ist ein Gott in mir, so ist er nicht mit mir zufrieden, ich aber auch nicht immer mit ihm.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Es peitscht mancher seinen Gott, wo er sich peitschen sollte!

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

Du kleidest Dich mit meiner Seele und bist doch selbst ihrer innerst Kleid.

Mechthild von Magdeburg, Das fließende Licht der Gottheit, 1869. II, 5

Er, der hier im Menschen wohnt, und jener dort in der Sonne, die sind eins.

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Gott hört auch, was man in Gedanken singt.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1845

Der König fragte den Heiligen: "Denkst du auch an mich?" Der Heilige antwortete: "Ja, dann, wenn ich Gott vergesse."

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Der Mensch, welchen nicht der Gedanke an Gott hinaufzieht, den zieht die niedere Natur hinab.

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Gott ist der Spiegel des Menschen.

Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841. Erster Teil. Das wahre, d. i. anthropologische Wesen der Religion. 6. Kapitel: Das Geheimnis des leidenden Gottes

Der Mensch dachte sich sein eignes Gegenteil; da hatte er seinen Gott.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Die Vorstellung von Gott ist wie eine Haut: Jeder legt sich seine eigene zu.

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Darum sollen wir Gott anbeten, welcher nur im Geiste, das ist in dem Innersten des Menschen, verehrt werden kann.

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Deiner Sanftmut Schild, Deiner Demut Bild Mir anlege, mir einpräge, Daß kein Zorn noch Stolz sich rege. Vor dir sonst nichts gilt, Als dein eigen Bild.

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