Gott Sprüche – gedanken
116 Sprüche gefunden
Ein verdrießlicher Gott ist ein Widerspruch oder der Teufel.
Mensch, denkst du Gott zu schaun, dort oder hier auf Erden, So muß dein Herz zuvor ein reiner Spiegel werden.
Aber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese Welt der Not und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht mit "Alles war sehr gut" (Moses, 1.31) – Das ist nicht zu ertragen.
Ich bin in Gott, Gott ist in mir, Sein Weltall ist mein Haus.
Der Gott, den ich anbete, ist nicht ein Gott der Finsternis; er hat mir den Verstand nicht gegeben, um mir den Gebrauch desselben zu untersagen. Von mir verlangen, meine Vernunft gefangen zu geben, heißt ihren Schöpfer beleidigen.
In mir erglänzen alle Reiche der Welt, weil ich der Spiegel Gottes bin.
Wenn du Gott suchst, suche Ihn nur im eigenen Herzen.
Dein Bildnis mir im Auge, Dein Wohnort mir im Herzen, im Munde das Deingedenken - und wo verbirgst Du Dich?
An Gott sind schon viele Narren irre geworden.
Ein Wunder ist es, daß ein solcher Gedanke – der Gedanke der Notwendigkeit eines Gottes – einem so wilden und bösen Tier wie der Mensch in den Kopf kommen konnte: So heilig, so rührend, so weise und so ehrenvoll für den Menschen ist dieser Gedanke.
Halte dich abgeschieden von allen Menschen, bleibe ungetrübt von allen aufgenommenen Eindrücken, mache dich frei von allem, was deinem Wesen eine fremde Zutat geben könnte, und richte dein Gemüt allzeit auf ein heilsames Schauen: bei welchem du Gott in deinem Herzen trägst, als den Gegenstand, von dem deine Augen nimmer wanken.
Was wäre ein Gott, der nur von außen stieße, Im Kreis das All am Finger laufen ließe! Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen, Natur in Sich, Sich in Natur zu hegen, So daß, was was in Ihm lebt und webt und ist, Nie Seine Kraft, nie Seinen Geist vermißt.
Gott ist ein unaussprechlicher Seufzer, im Grunde der Seelen gelegen.
Wenn wir recht denken, sind wir in Gott; wenn wir recht leben, ist Gott in uns.
Stelle dein Herz vor das Bild der göttlichen Wesenheit, und forme dich selbst durch Betrachtung gänzlich um in das Abbild seiner Gottheit.
Steuer Wenn so offt an Gott man dächte, Als man an die Steuer denckt, Wär uns, glaub ich, längst zu rechte Fried und Ruh von Gott geschenckt.
Man soll Gott nicht außerhalb von einem erfassen und ansehen, sondern als mein Eigen und als das, was in Einem ist.
Wer Gott definiert, ist schon Atheist. Wer ihn beweist, ebenso.
Inneres und Äußeres »Gott nur siehet das Herz.« – Drum eben, weil Gott nur das Herz sieht, Sorge, daß wir doch auch etwas Erträgliches sehn.
Hat man Gott im Herzen, so grübelt man nicht.
Was du begreifst, ist nicht Gott.