Gott Sprüche – leben
377 Sprüche gefunden
Ich weiß, daß ohne mich Gott nicht ein Nu kann leben; Werd ich zunicht, er muß von Not den Geist aufgeben.
Alles kommt von Gott, und deshalb ist alles ein Heil, auch das Übel. Wir sehen dies nur nicht, weil wir kurzsichtig sind.
Man kann nicht immer an Gott denken, aber man kann allezeit in ihmleben.
Häufig erst zeigt das Fleisch, der Körper, durch Beschwernisse wie mit einer Geißel der Seele Gott, den sie, obgleich sie dem Körper befiehlt, nicht sah; und der Körper behindert und hemmt die Seele, die ängstlich darauf bedacht war, wie ein eiliger Wanderer in dieser Welt vorwärts zu kommen, so lange, bis er ihr den Unsichtbaren, der sich ihr in den Weg gestellt hat, kund getan und offenbart hat.
Es gibt einen Gott, und er hat eine bessere Welt geschaffen, in der diese Erde ein Unfug ist.
Auch Gott hat seine Hölle: das ist seine Liebe zu den Menschen.
Wohnte Gott auf der Erde, würden ihm die Menschen die Fenster einschlagen.
Ehe du Gott suchst, hat dich Gott schon gefunden.
Die ganze Welt schuf Gott. Und er ließ zu, daß auch der Mensch sich seine Welt baue. Denn die Menschen wirken und gestalten und befehlen. Sie schaffen an den Geschöpfen und bilden an diesem Vorbild auch anderes nach ihrem Willen, ohne ihm jedoch einen Geist geben zu können.
Sein Wort, das "unabwendbar wie ein Unwetter" nicht durchschaut werden kann, (...) Ein Wort, das oben den Himmel bewältigt, Ein Wort, das unten die Erde niederdrückt, Ein Wort, das die Annunaki (Geister der unteren Welt) vernichtet. Sein Wort hat keinen Wahrsager, hat keinen Orakelbefrager; Sein Wort ist ein anstürmender Orkan, dem keiner widersteht; (...) Marduks Wort ertränkt die Ernte in ihrer Reife! Des Herrn Wort ist eine anstürmende Hochflut, die den Mauervorsprung packt, Marduks Wort ist ein Dammbruch, der die Ufermauer vernichtet! (...) Sein Wort ist ein verdeckter Krug: wer kennt sein Inneres? Seines Wortes Inneres ist unergründlich. (...) Ertönt Marduks Wort unten, so beugt man sich unten.
Lebens-Banner Wohl drängen nach den schönem Räumen Die Menschen all in edlem Streit, Indem ihr Streben, Tun und Träumen Sich glühend um ein Banner reiht. Zwar lassen diese Pilgerschwärme Das Banner fallen oft im Lauf Und raffen mit vertauschter Wärme Ein neues zeitentsprechend auf. Erkennst du gleich, daß jede Fahne Ein Bild erhabnen Wähnens sei, Geselle dich dem schönen Wahne Als liebevoller Denker bei. Er wird zum Genius sich klären, Der sich zu dir mit Liebe senkt Und deine Sehnsucht in die Sphären Beflügelnder Geschicke lenkt.
Die Rätsel Gottes sind befriedigender als die Lösungen der Menschen.
Gott verbirgt sich hinter allem, und in allem sind schmale Spalten, durch die er scheint – scheint und blitzt. Ganz dünne, feine Spalten, so dünn, daß man sie nie wiederfindet, wenn man nur einmal den Kopf wendet.
Mein Gott, laß mir im Leben des anderen dein Antlitz leuchten. Das unwiderstehliche Licht deiner Augen, das auf dem Grund der Dinge strahlt, hat mich schon zu jedem Werk begleitet, das ich vollbringen, und zu jedem Schmerz, den ich ertragen mußte. Gib, daß ich dich auch und vor allem im Innersten der Seele meiner Brüder erkenne.
Gott ist wunderbarlich in seinen Wercken und hat in India seine hohe Weissheit etwas sonderlich wollen anzeigen mit so vielen seltzamen Creaturen oder Geschöpfen…
Sollte es Gott geben – dann wehe uns!
Einer sagte Ja zu meiner Geburt zu meinem Leben zu meinem Sein zu meiner Schwäche zu meinem Versagen zu meinem Sterben Einer sagte Ja zu mir zu dir Er wird nicht müde auf deine und meine Antwort zu warten
Du bist der Wegweiser, und selber der Weg, und das Ziel, zu dem hin wir streben.
Das Beste und Herrlichste, wozu man in diesem Leben gelangen kann, ist, daß du schweigst und Gott wirken und sprechen läßt.
Ach ja, wenn ich überlege, mit was Lieb und Gütigkeit du durch so viele Wunderwege mich geführt die Lebenszeit, so weiß ich kein Ziel zu finden, noch die Tiefen zu ergründen. Tausend- tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!
Es gibt nicht So viel Stern' am Himmelskreise, So viel Funken in den Flammen, So viel Sand in Meeresweiten, So viel Vögel in den Lüften, So viel Staub im Sonnenscheine, Als Er Sünden kann vergeben…