Gott Sprüche – leben

377 Sprüche gefunden

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Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes, auch ihre Irrwege und Fehler läßt Gott ihnen zum Guten werden.

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So viel kann ich Sie versichern, daß ich mitten im Glück in einem anhaltenden Entsagen lebe, und täglich bei aller Mühe und Arbeit sehe, daß nicht mein Wille, sondern der Wille einer höhern Macht geschieht, deren Gedanken nicht meine Gedanken sind.

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Gott macht keine Geldstücke, aber aus einem Beutel nimmt er und in den andern wirft er.

Oesch (Hg.), Spanische Sprichwörter, ausgewählt und gesammelt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Ist mir der liebe Gott alles, dann muß mir mein Haben nichts sein.

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Der Mensch versteht nicht immer, warum Gott etwas zuläßt.

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Es besteht die Möglichkeit, daß du mit einem Gott gleichgestellt und unbemerkt bleiben wirst.

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Jener, der uns ohne unsere Hilfe erschaffen hat, wird uns nicht ohne unsere Zustimmung erretten.

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Der Weg des Menschen zu Gott heißt auf seiner steilsten Strecke: Einsamkeit.

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Es gibt nichts auf Erden, das nicht das Elend des Menschen oder die Barmherzigkeit Gottes zeigt; die Ohnmacht des Menschen ohne Gott oder die Macht des Menschen mit Gott.

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Man versteht nichts von den Werken Gottes, wenn man nicht davon überzeugt ist, daß er die einen verblenden und die anderen erleuchten wollte.

Pascal, Gedanken über die Religion und einige andere Gegenstände (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets), Erstdruck 1669/70 (posthum)

Unser Leben vergeht mit der Suche nach Gott, denn es vergeht mit der Suche nach dem, was uns fehlt.

Jouffroy, Das grüne Heft (Le cahier vert), entstanden 1822-36

Gott ist gestorben und sein Tod war das Leben der Welt.

Mainländer, Philosophie der Erlösung I, 1876

Der euch entgegentritt auf jeder Spur, den Allerhalter nennet ihr – Natur. Was sträubt ihr euch, ihn Gott zu nennen? Das macht, ihr wollt ihn nicht bekennen.

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Mein ganzes Leben war eine einzige, lange Suche nach Gott. Überall, zu jeder Stunde, an jedem Ort habe ich seine Spur, seine Gegenwart gesucht. Der Tod wird für mich nichts als ein wunderbarer Aufbruch sein.

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Ich leb, ich sterb... Ich leb, ich sterb: ich brenn und ich ertrinke, ich dulde Glut und bin doch wie im Eise; mein Leben übertreibt die harte Weise und die verwöhnende und mischt das Linke mir mit dem Rechten, Tränen und Gelächter. Ganz im Vergnügen find ich Stellen Leides, was ich besitz, geht hin und wird doch echter: ich dörr in einem und ich grüne, beides. So nimmt der Gott mich her und hin. Und wenn ich manchmal mein, nun wird der Schmerz am größten, fühl ich mich plötzlich ganz gestillt und leicht. Und glaub ich dann, ein Dasein sei erreicht, reißt er mich nieder aus dem schon Erlösten in eine Trübsal, die ich wiederkenn.

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Gott: Summe aller unserer Entsagungen.

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Dank sei dem Allerhöchsten, daß Er das Nötige unschwer, das Schwere aber unnötig gemacht hat.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Ich saß auf einem Steine Und deckte Bein mit Beine, Drauf setzte ich den Ellenbogen Und hatt in meine Hand gezogen Mein Kinn und eine Wange. Da dacht' ich sorglich lange, Weshalb man auf der Welt sollt' leben. Ich konnte mir nicht Antwort geben, Wie man drei Ding erwürbe. Daß kein davon verdürbe, Die zwei sind Ehr und irdisch Gut, Das oft einander schaden tut, Das dritt ist Gottgefallen, Das wichtigste von allen.

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Glaubt Ihr, Gott lenke nur, wenn der Mensch denkt! – Da hätt' er ein Leben, wie der Herrgott in Frankreich.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Besser ist, du hast es mit Gott zu tun als mit seinen Heiligen.

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Nicht auf Lichter und Lampen kommt es an, und es liegt nicht an Mond und Sonne, sondern was nottut ist, daß wir Augen haben, die Herrlichkeit Gottes sehen zu können.

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