Gott Sprüche – philosophisch

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Der Gedanke eines großen Wesens, welches über der unterdrückten Unschuld wacht und das triumphierende Verbrechen bestraft, ist durchaus volkstümlich. Wenn es keinen Gott gäbe, müßte man ihn erfinden.

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Ich will Gott immer bitten, daß Er Sich mir gebe: ich will Ihn bitten, daß er mich lauter mache. Denn wäre ich lauter, Gott müßte sich mir geben aus Seiner eigenen Natur und Sich in mich fügen.

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Es gibt drei Arten heiliger Ekstase: eine des Verstehens, eine des Fühlens und eine der Tat; die eine im Glanz, die andere in Glut und die dritte im Werk; die erste vollzieht sich in der Bewunderung, die andere in Gottesnähe und die dritte im Tun.

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Gott kann nicht durchsucht und durchsiebt werden nach Menschenart, weil in Gott nichts ist, was nicht Gott ist.

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Und just dieses ist Gott das einzig Wohlgefällige: daß du recht in Wahrheit nach ihm drängst...; er hat nur eine Freude: mitzuteilen, und also ist der Willkommenste, der am meisten nach ihm drängt.

Kierkegaard, Die Tagebücher 1834-1855, Auswahl und Übertragung von Theodor Haecker, 2 Bde., 1923. 1850

Wer Gott leugnet, zerstört den Adel der Menschheit, denn, wahrlich, der Mensch ist durch seinen Leib mit den Tieren verwandt, wenn er nicht durch seinen Geist mit Gott verwandt wäre, wäre er nur ein niederes und unedles Geschöpf.

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Das Höchste in der Welt, das Tiefste, bist du; Ich weiß nicht, was du bist, was ist, das bist du.

Hammer-Purgstall, Geschichte der schönen Redekünste Persiens, 1818

Die Übel will die Gottheit entweder nicht beseitigen oder sie kann es nicht; oder sie kann es, aber will es nicht; oder sie will es weder, noch kann sie es; oder sie will und kann es. Wenn sie es kann und nicht will, so ist sie mißgünstig: eine Eigenschaft, die ihr billigerweise fremd sein sollte. Wenn sie es weder will noch kann, so ist sie mißgünstig und schwach, also auch keine Gottheit. Wenn sie es aber will und kann, was allein der Gottheit würdig ist, woher kommen dann die Übel, oder warum werden sie nicht von ihr beseitigt?

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus unbestimmten Schriften [68]

Alles, was über das Wesen der Gottheit an Gedankengebäuden aufgebaut und abgebaut wird, wird vom Menschen erfunden, so wie er von sich aus die Beziehung zur Gottheit ansieht.

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Gott ist so groß, daß Menschenworte ihm nicht gerecht werden, noch die Sinne ihn erreichen können.

Lactantius, Vom Zorn Gottes (De ira Dei)

Es gibt einen Gott, der dich erschaffen hat, aber auch erlöst.

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Heutzutage wird als häufigstes Argument für die Existenz eines intelligenten Gottes die tiefe innere Überzeugung und das innere Erlebnis der meisten Menschen angeführt. Aber es kann nicht bezweifelt werden, daß Hindus, Mohammedaner und andere in derselben Weise und mit der gleichen Hartnäckigkeit für die Existenz eines Gottes oder von vielen Göttern oder, wie bei den Buddhisten, für gar keinen Gott eintreten können.

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Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven.

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Die Menge erkennt Gott nur durch die Schrecken der Natur, den Genius nur durch seine Triumphe.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Gebet eines Skeptikers Gott, — wenn du bist, — errette aus dem Grabe Meine Seele, — wenn ich eine habe.

Schopenhauer, A., Nachlass. Quartant (1824)

Wer sich selbst erkennt, der wird Gott erkennen, und wer Gott erkennt, der wird Gott gleich.

Agapetus, Scheda regia. Regentenbüchlein des hochlöblichen Römischen Kaysers Justiniani Primi, 1590. 3. Kapitel

Gott ist entweder Geist oder ein Wesen, das noch jenseits des Geistes steht.

Aristoteles, Fragmente. Fragmentum 15

Wäre der Geist nicht frei, dann wäre es ein großer Gedanke, daß ein Gedankenmonarch über die Seelen regiert.

Platen, Gedichte. Ausgabe 1834. Epigramme

Gott ist unerklärbar und unbeweisbar. Das ist seine Ehre und seine Majestät. Aber wer ihn erlebt, dem leuchtet die Lebenssonne, der ist außerstande, je von Gott zu lassen.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908

Auf alle vorwitzigen und unbedachten Fragen über die Götter schwiegen die Jünger des Pythagoras und hielten das für die richtige Antwort.

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Erst kommt das Erkennen Gottes, dann folgt die Verehrung Gottes.

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