Gott Sprüche – philosophisch

399 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Gott philosophisch

Erst, wenn du dich kleiner als das Atom eines Sonnenstäubchens fühlst, ahnst du Gott. Am wenigsten, wenn du dich als sogenannten Halbgott fühlst.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Denn Gott ist Licht, er wohnt allein im Lichte.

Milton, Das verlorene Paradies (Paradise Lost), 1667

Es gibt keine Richtung, aus der Gott nicht kommen könnte, keine, aus der er kommen müßte.

Internet

Als ich dachte, es sei niemand da, ist Gott gekommen.

Internet

Gott offenbart sich selbst in einem jeden, der seinen Zügen folgt.

Internet

Seine (Gottes) Güte und Gerechtigkeit sowohl wie seine Weisheit sind von der unseren nur deshalb verschieden, weil sie unendlich vollkommener sind.

Internet

Wer das Bestehen Gottes leugnet, ist unwissenschaftlich und unsinnig.

Internet

Aber sowie er anfängt, gegen Gott zu räsonnieren, wird der sonst klügste Mensch dumm.

Internet

Wer an Wissen zunimmt aber nicht an Leitung, der nimmt in Bezug auf Gott nur an Entfernung zu.

Internet

Nicht: Wie geht es uns – wie geht es Gott?

Internet

Dieses Wiedererkennen Gottes in der Welt ist die eigentümliche Fähigkeit und Begabung jedes großen Menschen.

Friedell, Kulturgeschichte der Neuzeit, 3 Bde., 1927-31. Erstes Buch. Sechstes Kapitel: Die Deutsche Religion. Gott und die Völker

Gott in der Welt suchen, das ist Menschenaufgabe. Ihn auch finden? Das ist Gnade, das heißt besonderes Schicksal, besondere Anlage.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Von der Gottheit nichts begehren als sie selber, würde wohl das Richtige sein.

Feuerbach, Ein Vermächtnis, hg. von Henriette Feuerbach, 2. vermehrte Auflage 1885

Ist ein Gott in mir, so ist er nicht mit mir zufrieden, ich aber auch nicht immer mit ihm.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Gott aufnehmen, heißt anfangen, wahrer Mensch zu werden.

Internet

Gott ist das, wovon etwas Größeres nicht gedacht werden kann.

Internet

Wer Gott finden will, muss sich selbst verlieren.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Gott ist für diejenigen, die an ihn glauben, weiter nichts, als ihnen alle unbekannten Ursachen.

Internet

Man sollte [...] bedenken, daß 'Gott' für jeden Menschen etwas anderes ist, wie für jeden Menschen Welt und Ich etwas anderes ist, daß ich Gott nicht anders definieren kann als das, von dem ich mich schlechthin abhängig fühle.

Ernst, P., Novellen. Fortsetzung der Geschichte von der Taufe

Warum redest du von Gott mehr als du weißt, oder dir geoffenbaret ist?

Böhme, De triplici vita hominis, oder Hohe und tiefe Gründung von dem dreifachen Leben des Menschen, 1620. 1. Kapitel

Forschen nach Gott Ich suche dich, ich suche dich, o Unerforschlicher! der du im Dunkel wohnest, und über Geisterwelten thronest; unsichtbar streust du Segen aus; wo ist dein großes Vaterhaus? Unendlicher! Unendlicher! wo find ich dich? Ich suche dich, ich suche dich, o Unergründlicher ! In unermeß'nen Fernen, da strahlt dein Thron von jenen Sternen, Umwehst du mich im Frühlingshauch, und duftest mir vom Blüthenstrauch; du Herrlichster! du Herrlichster! wo find ich dich? Bist du ein Traum? bist du ein Traum? o Unbegreiflicher! Woher die Sternenheere? dies Blumenland? die Früchte, Meere? der Mensch, dein Bild voll Geist, Verstand? Es sind die Werke deiner Hand! Allschaffender! Allschaffender! du bist kein Traum!

Internet