Gott Sprüche – philosophisch
399 Sprüche gefunden
Erst, wenn du dich kleiner als das Atom eines Sonnenstäubchens fühlst, ahnst du Gott. Am wenigsten, wenn du dich als sogenannten Halbgott fühlst.
Denn Gott ist Licht, er wohnt allein im Lichte.
Es gibt keine Richtung, aus der Gott nicht kommen könnte, keine, aus der er kommen müßte.
Als ich dachte, es sei niemand da, ist Gott gekommen.
Gott offenbart sich selbst in einem jeden, der seinen Zügen folgt.
Seine (Gottes) Güte und Gerechtigkeit sowohl wie seine Weisheit sind von der unseren nur deshalb verschieden, weil sie unendlich vollkommener sind.
Wer das Bestehen Gottes leugnet, ist unwissenschaftlich und unsinnig.
Aber sowie er anfängt, gegen Gott zu räsonnieren, wird der sonst klügste Mensch dumm.
Wer an Wissen zunimmt aber nicht an Leitung, der nimmt in Bezug auf Gott nur an Entfernung zu.
Nicht: Wie geht es uns – wie geht es Gott?
Dieses Wiedererkennen Gottes in der Welt ist die eigentümliche Fähigkeit und Begabung jedes großen Menschen.
Gott in der Welt suchen, das ist Menschenaufgabe. Ihn auch finden? Das ist Gnade, das heißt besonderes Schicksal, besondere Anlage.
Von der Gottheit nichts begehren als sie selber, würde wohl das Richtige sein.
Ist ein Gott in mir, so ist er nicht mit mir zufrieden, ich aber auch nicht immer mit ihm.
Gott aufnehmen, heißt anfangen, wahrer Mensch zu werden.
Gott ist das, wovon etwas Größeres nicht gedacht werden kann.
Wer Gott finden will, muss sich selbst verlieren.
Gott ist für diejenigen, die an ihn glauben, weiter nichts, als ihnen alle unbekannten Ursachen.
Man sollte [...] bedenken, daß 'Gott' für jeden Menschen etwas anderes ist, wie für jeden Menschen Welt und Ich etwas anderes ist, daß ich Gott nicht anders definieren kann als das, von dem ich mich schlechthin abhängig fühle.
Warum redest du von Gott mehr als du weißt, oder dir geoffenbaret ist?
Forschen nach Gott Ich suche dich, ich suche dich, o Unerforschlicher! der du im Dunkel wohnest, und über Geisterwelten thronest; unsichtbar streust du Segen aus; wo ist dein großes Vaterhaus? Unendlicher! Unendlicher! wo find ich dich? Ich suche dich, ich suche dich, o Unergründlicher ! In unermeß'nen Fernen, da strahlt dein Thron von jenen Sternen, Umwehst du mich im Frühlingshauch, und duftest mir vom Blüthenstrauch; du Herrlichster! du Herrlichster! wo find ich dich? Bist du ein Traum? bist du ein Traum? o Unbegreiflicher! Woher die Sternenheere? dies Blumenland? die Früchte, Meere? der Mensch, dein Bild voll Geist, Verstand? Es sind die Werke deiner Hand! Allschaffender! Allschaffender! du bist kein Traum!