Gott Sprüche – weisheit

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Er besitzt keine sichtbare Form, niemand kann ihn mit den Augen erblicken, man erfaßt ihn mit dem Herzen, mit dem Geist, mit dem Denken. Die ihn erkennen, werden unsterblich.

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Das Unvermögen unseres Verstandes, Gottes Wesen zu erfassen, gleicht dem Unvermögen des Augenlichtes, das Licht der Sonne zu erfassen.

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In jedem Menschen kann mir Gott erscheinen.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Religiöse Fragmente

Siehe, Gott ist groß und unbegreiflich; die Zahl seiner Jahre kann niemand erforschen.

Altes Testament. Das Buch Hiob (Ijob) (#Hiob 36,26)

Unsere Pflicht ist, Gott als einen mächtigen Geist zu betrachten, unsterblich und vollkommen. Auch wenn er unsichtbar für die Augen der Menschen ist, offenbart er sich durch seine Werke.

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Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal – worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

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Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.

Neues Testament. Der erste Brief des Johannes (#1.Joh 3,19f)

Nicht in der Macht ist Gott, sondern in der Wahrheit.

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Seit ich Gott erkannt habe, ist nichts Wahres und nichts Falsches mehr in mein Herz eingedrungen.

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Unser erster Vater, der Absolute, ging aus der Urfinsternis hervor. Er sah nicht die Finsternis, obwohl die Sonne noch nicht existierte. Er war erleuchtet durch den Widerschein seines inneren Selbst wie eine Sonne.

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Kuanyin mit übernatürlicher Kraft begabt und auch weise im Gebrauch von geeigneten Mitteln, manifestiert sich in jedem Winkel der Welt ihre zahllosen Formen.

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Alles in der Schöpfung ist eine Manifestation des einen.

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Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

Neues Testament. Der erste Brief des Johannes (#1.Joh 1,5)

Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.

Spinoza, Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt (Ethica Ordine Geometrico Demonstrata), verfasst 1665, posthum veröffentlicht 1677

Unter Gott verstehe ich das absolute unendliche Sein, das heißt die Substanz, die aus unendlich vielen Attributen besteht, deren jedes ewige und unendliche Wesenheit ausdrückt.

Spinoza, Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt (Ethica Ordine Geometrico Demonstrata), verfasst 1665, posthum veröffentlicht 1677

Gott ist für mich schon deshalb unentbehrlich, weil er das einzige Wesen ist, das man ewig lieben kann.

Dostojewski, Der Jüngling (auch: Ein grüner Junge), 1876

Eine Wahrheit ist es, die, gleich einer festen Achse, gemeinschaftlich durch alle Religionen und alle Systeme geht – »Nähert euch dem Gott, den ihr meinet.«

Schiller, F., Gedichte. Aus: Triumph der Liebe, 1782

Alles Gute in der Welt ist unmittelbare Wirksamkeit Gottes.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Religiöse Fragmente

Allwissenheit ist das Auge, Güte das Herz, Wahrheit der Mund, Allmacht die Hand Gottes.

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Kein Mensch schaut jenes erhabene Gebirge, in dem Gottes Wissen ruht, und zumal nicht den Gipfel des Berges. Er kann ihn nicht ersteigen und wird weder Seine Geheimnisse kennen noch das Geheimnis derer, die immerfort vor Seinem Angesicht stehen.

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Der menschliche Geist hat eine adäquate Erkenntnis des ewigen und unendlichen Wesen Gottes.

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