Gott Sprüche – weisheit

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Diese absolute Einheit, die keinen Gegensatz hat, ist das absolut Größte – Gott.

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Die Ehrfurcht vor Gott ist die Ehrfurcht vor dem Zusammenhang aller Dinge und Überzeugung von höheren Wesen als der Mensch ist.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Herbst 1884 – Anfang 1885

Gott kann nicht durchsucht und durchsiebt werden nach Menschenart, weil in Gott nichts ist, was nicht Gott ist.

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Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.

Altes Testament. Der Prediger Salomo (Kohelet) (#Pred 3,14)

Die Menge erkennt Gott nur durch die Schrecken der Natur, den Genius nur durch seine Triumphe.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Gott ist entweder Geist oder ein Wesen, das noch jenseits des Geistes steht.

Aristoteles, Fragmente. Fragmentum 15

Gott ist unerklärbar und unbeweisbar. Das ist seine Ehre und seine Majestät. Aber wer ihn erlebt, dem leuchtet die Lebenssonne, der ist außerstande, je von Gott zu lassen.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908

Gott ist alles, weil er nichts ist, nichts Bestimmtes.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1843

So ist alles Göttliche: Es ist unglaublich einfach, aber unergründlich. Es kann nur erlebt, aber niemals erklärt werden. Wer jemals ein Tun Gottes erklärt hat, ist in Irrtum geraten, aber verständlich ist's ohne Erklärung für jedermann, der in sein Erleben hineingestellt ist.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908

Gott dienen mit beständ'gem Sinn Ist aller Weisheit Anbeginn.

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Die Menschen sind durch die unendlichen Bedingungen des Erscheinens dergestalt obruiert, daß sie das e i n e Urbedingende nicht gewahren können.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Wilhelm Meisters Wanderjahren, 1829. Aus Makariens Archiv

Was ist Gott? Er ist Länge, Weite, Höhe und Tiefe.

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Gott ist der Herr aller Geschichte und die Geschichte ist eigentlich eine fortgehende Offenbarung.

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Gott kann sich durch die Anfechtung ebenso zu eigen geben wie durch die Tugend und durch die heiligen Sakramente.

Tauler, Predigten

Das Geständnis der Ohnmacht, Gott in Wahrheit zu erkennen, ist die letzte Erkenntnis der Aufrichtigen.

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Allgegenwart Gottes: du siehst, hörst, fühlst ihn überall, – er dich nirgends.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Alle seine Eigenschaften sind verschieden von den Eigenschaften der Geschöpfe.

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Man kann Gott nicht entdecken, nur an seinen Werken erkennen.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Man lernt Gott zuerst kennen in allem, was ernichtist, und man spürt ihn sehr deutlich in allem, was ernichtwill.

Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Gott wird angemessener im Nichterkennen erkannt.

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Seine (Gottes) Güte und Gerechtigkeit sowohl wie seine Weisheit sind von der unseren nur deshalb verschieden, weil sie unendlich vollkommener sind.

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