Gott Sprüche – weisheit

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Ich bewundere die Weisheit des Schöpfers, die sich auf immer neue Art zu erkennen gibt, und zeige sie anderen.

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Wie würde Gott als der Ewige bekannt, wenn kein Glanz von ihm ausginge? Denn es gibt kein Geschöpf, das nicht irgendeinen Strahl hätte, sei es das Grün oder der Samen, die Blüten oder die Schönheit.

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Gottes Thron ist ja seine Ewigkeit, in der er allein sitzt, und alle Lebewesen sind gleichsam Funken der Strahlung seines Glanzes, die Ihm wie die Strahlen der Sonne entströmen.

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Wir sind aber nicht eingeweiht in die Zwecke der ewigen Weisheit und kennen sie nicht.

Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905 (posthum). I. Einleitung. 1. Unsere Aufgabe

Es gibt nur eine Wissenschaft, vom der das wahre Leben ausgeht in Zeit und Ewigkeit, die Wissenschaft von dem Heil der Menschheit in Gott.

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Die Gemeinschaft Gottes mit den Menschen ist eine Wirklichkeit, die sich nicht beweisen, aber erfahren läßt.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Gott soll daher nicht als Körper oder in einem Körper existierend gedacht werden, sondern als unteilbares geistiges Wesen.

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Gott ist einer; er ist aber nicht … außerhalb des Universums, sondern in ihm, als Aufseher über alles Werden und alles durchdringend ewig seiend…

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Gott ist dreifach von Person und doch einfach von Natur. Gott ist auch an allen Orten, und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, daß alle Orte ein Ort Gottes sind.

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Gott lässt sich in der Welt finden.

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Jeder Unterschied ist Gott fremd, sowohl in Bezug auf seine Natur wie in Bezug auf die Personen. Beweis: Seine Natur ist eine; und jede Person ist eine und eben dieses selbe Eine, was die Natur ist.

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Gleich wie die Einheit ist in einer jeden Zahl, So ist auch Gott, der Ein, in Dingen überall.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wir wissen, was der weiße Mann eines Tages erst entdecken wird. Unser großer Geist ist derselbe Gott. Denkt nicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt, denn das könnt ihr nie. Der große Geist ist der Gott aller Menschen, des roten und des weißen Mannes. Dem großen Geist ist diese Erde kostbar. Die Erde zu verletzen heißt, Gott zu verachten.

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Gott bleibt immer noch größer als unsere hochherzigste und allseitigste Auffassung.

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Die wunderbaren Einrichtungen der Sonne, der Wandelsterne, der Kometen, können nur nach Plan eines allwissenden und allmächtigen Wesens und nur nach dessen Weisung zustande kommen. Daraus folgt, daß Gott der wahrhaft lebende, allweise und allmächtige Gott ist, das unendlich vollkommene Wesen, welches hoch über dem Weltall steht.

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Nur Gott kann ohne Gefahr allmächtig sein.

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Gott ist Licht wegen seiner Helligkeit, Friede wegen seiner Ruhe, eine Quelle wegen seiner überfließenden Fülle und der Ewigkeit.

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Alles, was Sein hat, sieht, daß es von Gott ausgeht.

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Ich überlegte mir heute nacht, dass nur Gleiches aufeinander wirken kann. Ich kann kein Ding sehen, das mir nicht gleich ist, und ich kann kein Ding erkennen, das mir nicht gleich ist. Gott trägt alle Dinge verborgen in sich selbst, aber nicht in dies oder das unterschieden, sondern eins in Einheit.

Landauer (Hg.), Meister Eckharts mystische Schriften, 1903

Man erkennt Gott durch die Frömmigkeit, die einzige Beschaffenheit unsrer Seele, durch die er unsrer Fassungskraft erreichbar wird.

Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Gott, die Schöpfung und die Unsterblichkeit der Seele

Soll Gott gesehen werden, so muß es in einem Lichte geschehen, das Gott selbst ist. Das Auge, in dem ich Gott sehe, ist dasselbe Auge, darin mich Gott sieht – mein Auge und Gottes Auge ist ein Auge und ein Erkennen und ein Lieben.

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