Gott Sprüche – zeit

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Aber der Unendliche schweigt; er hat sich längst seiner Welt erbarmt, aber die Geister wissen nicht wie.

Jean Paul, Herbst-Blumine oder gesammelte Werkchen aus Zeitschriften, 3 Bde., 1810-20. Drittes Bändchen. II. Ernste Gedanken und Dichtungen, Julius 1812. 16. Das letzte Geheimnis

Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhängt, und nun schlafen alle seine Geschöpfe in Frieden.

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Zeus ist Beginn, Zeus Mitte, von Zeus ist alles entsprossen.

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Die Vorsehung gibt uns nicht zweimal die Hand.

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Gott ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall und dessen Umfang nirgends liegt.

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Siehe, Gott ist groß und unbegreiflich; die Zahl seiner Jahre kann niemand erforschen.

Altes Testament. Das Buch Hiob (Ijob) (#Hiob 36,26)

Gott ist tot; an seinem Mitleiden mit den Menschen ist Gott gestorben.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Von den Mitleidigen

Der Gott, der uns in den Himmeln entfloh, aus der Erde wird er uns wiederkommen.

Rilke, Geschichten vom lieben Gott, entstanden 1899; Erstdruck unter dem Titel »Vom lieben Gott und Anderes. An Große für Kinder erzählt«, 1900 (2., veränderte Ausgabe 1904). Ein Märchen vom Tod und eine fremde Nachschrift dazu

Ich bin das Gestern, das Heute und das Morgen, und ich habe die Macht, auch ein zweites mal geboren zu werden. Ich bin die göttliche, verborgene Seele, die die Götter schuf und die Bewohner der Tiefe, des Ortes der Toten und des Himmels versorgt .... Huldige dem Herrn des Schreines, der im Zentrum der Erde steht. Er bin ich, und ich bin er!

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Der Himmel nimmt einem nichts, ohne es unermeßlich zu vergelten.

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Ich bin, das sollst du wissen, [...], der ewige Same aller Wesen, ich bin der Verstand der Verständigen, bin die Kraft der Kraftvollen.

Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. VII, 10

Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal – worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

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Die Götter sterben nicht. Der Glaube des undankbaren sterblichen Pöbels stirbt.

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Alles Ding währt seine Zeit – Gottes Lieb' in Ewigkeit!

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Das Ewige und Göttliche wird dadurch dem einzelnen Menschen verhüllt und entfremdet, daß er von dem beherrscht wird, was er beherrschen sollte.

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Wenn die Ewigkeit auf einmal und in ihrer Sprache dem Menschen seine Aufgabe setzen wollte, ohne auf sein Fassungsvermögen und seine schwachen Kräfte Rücksicht zu nehmen: der Mensch müßte verzweifeln.

Geismar (Hg.), Søren Kierkegaard, Religion der Tat. Sein Werk in Auswahl, übersetzt & hg. von Eduard Geismar, Alfred Kröner Verlag 1948 (EA: 1930). Taten der Liebe

Wir haben Sekunden-, Minuten-, Stundenzeiger; auch Monate, Jahre und Jahrhunderte messen wir; unsere endlichen Begriffe bedürfen das Maßes. Einer aber ist maßlos.

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Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und Alles.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Drittes Bändchen. Sechstes Bruchstück. Sittliche Bildung des Knaben. § 110

Die Menschen können die Götter nicht missen.

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Über Gott will ich schweigen.

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Ich glaube kaum, daß es möglich sein wird zu erweisen, daß wir das Werk eines höchsten Wesens, und nicht vielmehr zum Zeitvertreib von einem sehr unvollkommenen sind zusammengesetzt worden.

Lichtenberg, Sudelbuch D, 1773-1775. [D 412]