Gott Sprüche – zeit

253 Sprüche gefunden

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Wohnte Gott auf der Erde, würden ihm die Menschen die Fenster einschlagen.

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Sein Wort, das "unabwendbar wie ein Unwetter" nicht durchschaut werden kann, (...) Ein Wort, das oben den Himmel bewältigt, Ein Wort, das unten die Erde niederdrückt, Ein Wort, das die Annunaki (Geister der unteren Welt) vernichtet. Sein Wort hat keinen Wahrsager, hat keinen Orakelbefrager; Sein Wort ist ein anstürmender Orkan, dem keiner widersteht; (...) Marduks Wort ertränkt die Ernte in ihrer Reife! Des Herrn Wort ist eine anstürmende Hochflut, die den Mauervorsprung packt, Marduks Wort ist ein Dammbruch, der die Ufermauer vernichtet! (...) Sein Wort ist ein verdeckter Krug: wer kennt sein Inneres? Seines Wortes Inneres ist unergründlich. (...) Ertönt Marduks Wort unten, so beugt man sich unten.

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Nur Gott kann ohne Gefahr allmächtig sein.

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Die göttliche Schöpferkraft darf nicht müßig sein, und das umso weniger, wenn man ihre Wirkung außerhalb ihres eigentlichen Wesens setzt, falls etwas überhaupt außerhalb desselben existieren kann, und sie wäre, wenn sie nur eine endliche Wirkung hervorbrächte, nicht minder müßig und neidisch, als wenn sie gar nichts schüfe.

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Wo ist der gerechte und rächende Gott? Nein, bei Gott, es gibt keinen Gott.

Voltaire, Geschichte von Jenni oder Der Atheist und der Weise (Histoire de Jenni ou l'athée et le sage), 1775

Nehmt die Gottheit auf in euren Willen, Und sie steigt von ihrem Weltenthron.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Ideal und das Leben, Erstdruck 1795 unter dem Titel "Das Reich der Schatten", später auch unter dem Titel "Das Reich der Formen"

Ich sah den Herrn vorübergehen von Ferne und versank in Staunen.

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Der Herr kam im Kleide der Menschen, er erschien uns im Bilde.

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Wir [sind] von höhern unsichtbaren Kräften doch wohl abhängig, wir mögen es glauben oder nicht.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Fünfter Teil. Anhang zum fünften Teil: Von und Mit. Nro. 4

Die Vernunft, die man fassen kann, ist nicht die ewige Vernunft. Der Name, den man nennen kann, ist nicht der ewige Name.

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Wie kann einer verborgen bleiben vor dem was nimmer untergeht!

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 16.

Ohne Gott ist das Ich einsam durch die Ewigkeiten hindurch.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Viertes Kapitel. Bildung zur Religion. § 39

Wenn Gott stirbt, dann kommen die Gespenster.

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Raphael.Die Sonne tönt nach alter Weise In Brudersphären Wettgesang, Und ihre vorgeschriebne Reise Vollendet sie mit Donnergang. Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke, Wenn keiner sie ergründen mag; Die unbegreiflich hohen Werke Sind herrlich wie am ersten Tag.Gabriel.Und schnell und unbegreiflich schnelle Dreht sich umher der Erde Pracht; Es wechselt Paradieseshelle Mit tiefer, schauervoller Nacht; Es schäumt das Meer in breiten Flüssen Am tiefen Grund der Felsen auf, Und Fels und Meer wird fortgerissen In ewig schnellem Sphärenlauf.Michael.Und Stürme brausen um die Wette, Vom Meer aufs Land, vom Land aufs Meer, Und bilden wütend eine Kette Der tiefsten Wirkung rings umher. Da flammt ein blitzendes Verheeren Dem Pfade vor des Donnerschlags; Doch deine Boten, Herr, verehren Das sanfte Wandeln deines Tags.Zu drei.Der Anblick gibt den Engeln Stärke, Da keiner dich ergründen mag, Und alle deine hohen Werke Sind herrlich wie am ersten Tag.

Goethe, Faust. Eine Tragödie. Prolog im Himmel, 1808. Die drei Erzengel

Gott herrscht vom Holz (vom Kreuz) herab.

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Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.

Lienhard, Aufsatz im »Türmer«, Oktober 1922

Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle.

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Allein zu sein, Und ohne Götter, ist der Tod.

Hölderlin, Der Tod des Empedokles, entstanden 1797-1800, unvollendetes Drama, posthum veröffentlicht in drei Fassungen 1846. 1. Akt. 3. Auftritt. Empedokles [Zweite Fassung]

Allen, die ihren Gott loswerden, droht, dass sie nicht nur gottlos, sondern schlimmer: menschenlos werden.

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O Diener, wo suchst du mich? Sieh doch! Ich stehe neben dir. Weder in Tempeln noch in Moscheen wohne ich. Weder in der Kaaba noch in der Kâilas: Weder in Riten noch Zeremonien, noch in Yoga oder Entsagung. Wenn du mich wahrhaftig suchst, wirst du mich dort erblicken: wirst du mich treffen im Nu. Kabir sagt, o Sadhu! Gott ist der Atem in allem Atem.

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Richterphantasie Vor dem irdischen Gericht gingst du deiner Wege, doch es wartet, Bösewicht, droben mein Kollege.

Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)