Gott Sprüche – zukunft
271 Sprüche gefunden
Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen. Dein gnädig Ohren kehr zu mir Und meiner Bitt sie öffen. Denn so du willst das sehen an, Was Sünd und Unrecht ist getan, Wer kann, Herr, vor dir bleiben? Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, Die Sünden zu vergeben. Es ist doch unser Tun umsonst Auch in dem besten Leben. Vor dir niemand sich rühmen kann, Des muß dich fürchten jedermann Und deiner Gnaden leben. Darum auf Gott will hoffen ich, Auf mein Verdienst nicht bauen. Auf ihn mein Herz soll lassen sich Und seiner Güte trauen, Die mir zusagt sein wertes Wort, Das ist mein Trost und treuer Hort, Des will ich allzeit harren. Und ob es währt bis in die Nacht Und wieder an den Morgen, Doch soll mein Herz an Gottes Macht Verzweifeln nicht noch sorgen. So tu Israel rechter Art, Der aus dem Geist erzeuget ward, Und seines Gotts erharre. Ob bei uns ist der Sünden viel, Bei Gott ist viel mehr Gnaden; Sein Hand zu helfen hat kein Ziel Wie groß auch sei der Schaden. Er ist allein der gute Hirt, Der Israel erlösen wird Aus seinen Sünden allen.
Was ist Praedestinatio (Vorherbestimmung)? Antwort: Gott ist mächtiger und weiser als wir; drum macht er es mit uns nach seinem Gefallen.
So dunkel ist keine Nacht, daß Gottes Auge nicht drüber wacht.
Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit! Lob ihn mit Schalle, werteste Christenheit! Er läßt dich freundlich zu dir laden, Freue dich Israel, seiner Gnaden!
Einer, der Gott leugnet, ist wie einer, der die Sonne leugnet; es wird ihm nicht viel helfen: sie scheint doch!
Der Vater ewig in Ruhe bleibt, Er hat der Welt sich einverleibt. Der Sohn hat Großes unternommen: Die Welt zu erlösen, ist er gekommen; Hat gut gelehrt und viel ertragen, Wie das [?] noch heut in unsern Tagen. Nun aber kommt der heilige Geist, Er wirkt am Pfingsten allermeist. Woher er kommt, wohin er weht, Das hat noch niemand ausgespäht. Sie geben ihm nur eine kurze Frist, Da er doch Erst' und Letzter ist. Deswegen wir treulich, unverstohlen Das alte Credo wiederholen: Anbetend sind wir all' bereit Die ewige Dreifaltigkeit.
Er spricht wie an dem Tage, da er die Welt erschuf. Da schweigen Angst und Klage; nichts gilt mehr als sein Ruf! Das Wort der ewigen Treue, die Gott uns Menschen schwört, erfahre ich aufs neue so wie ein Jünger hört.
Gott ist nicht tot. Es geht ihm gut, aber er arbeitet an einem weniger ehrgeizigen Projekt.
Lobet und preiset, ihr Völker, den Herrn, freuet euch seiner und dienet ihm gern. All ihr Völker, lobet den Herrn.
Nach den Leiden und Züchtigungen kommen die Wunder Gottes, nicht vorher – denn nur dem gedemütigten Herzen kann Gott sich offenbaren.
Wenn die Halbgötter gehen, trifft Gott ein.
Wenn Gott eine Tür öffnet, kann niemand zuschließen. Wenn Gott aufrichtet, muss alles Niederdrückende weichen.
Auf daß er erscheine, denen, die dort sitzen, in Finsternis, im Schatten des Todes.
Hinter den dunkelsten Wolken des Lebens bleibt Gottes Liebe stets scheinen.
Möge der ewige Vater dich beschützen im Osten und Westen und wo immer du hingehst.
Ich will wieder an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn's ihnen übel ergeht, so werden sie mich suchen.
Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?
Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten.
Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich, der Herr freue sich seiner Werke! Ich will singen dem Herrn mein Leben lang, ich will loben meinen Gott so lang ich bin.
Die Vorsehung gibt uns nicht zweimal die Hand.
Prooemion Im Namen dessen, der Sich selbst erschuf! Von Ewigkeit in schaffendem Beruf; In Seinem Namen, der den Glauben schafft, Vertrauen, Liebe, Tätigkeit und Kraft; In Jenes Namen, der, so oft genannt, Dem Wesen nach blieb immer unbekannt: So weit das Ohr, so weit das Auge reicht, Du findest nur Bekanntes, das Ihm gleicht, Und deines Geistes höchster Feuerflug Hat schon am Gleichnis, hat am Bild genug; Es zieht dich an, es reißt dich heiter fort, Und wo du wandelst, schmückt sich Weg und Ort; Du zählst nicht mehr, berechnest keine Zeit, Und jeder Schritt ist Unermeßlichkeit. Was wär' ein Gott, der nur von außen stieße, Im Kreis das All am Finger laufen ließe! Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen, Natur in Sich, Sich in Natur zu hegen, So daß, was in Ihm lebt und webt und ist, Nie Seine Kraft, nie Seinen Geist vermißt. Im Innern ist ein Universum auch; Daher der Völker löblicher Gebrauch, Dass jeglicher das Beste, was er kennt, Er Gott, ja seinen Gott benennt, Ihm Himmel und Erden übergibt, Ihn fürchtet, und womöglich liebt.