Gott Sprüche – zukunft
271 Sprüche gefunden
Der Herr wird eine Burg für den Bedrückten, ein Burg in der Zeit der Not.
Gott erfüllt, was er verspricht, Dies ist meine Zuversicht.
Sterbende Flogest aus nach Sonn' und Glück, Nackt und schlecht kommst du zurück. Deutsche Treue, deutsche Hemde, Die verschleißt man in der Fremde. Siehst sehr sterbebläßlich aus, Doch getrost, du bist zu Haus. Warm wie an dem Flackerherde Liegt man in der deutschen Erde. Mancher leider wurde lahm Und nicht mehr nach Hause kam – Streckt verlangend aus die Arme, Daß der Herr sich sein erbarme!
Geh mit dem Geist der Eule, der wird für dich sehen. Geh mit dem Geist des Habichts, der dich beschützen wird. Geh mit dem Geist des Adlers, der wird dich hinaufbringen zu dem Vater, der dich erwartet.
Möge der Weg sich vor dir öffnen, und möge Gott mit dir sein.
Wie groß die Finsternis auch sei, wir sind immer dem Licht nahe.
Gott hilft gern, wenn man ihm dazu Gelegenheit gibt.
Alles Gute in der Welt ist unmittelbare Wirksamkeit Gottes.
Ewiges Licht, erleuchte unsere Herzen, ewige Güte, erlöse uns vom Übel. Ewige Macht, sei du unsere Hilfe. Ewige Erbarmung, habe Nachsicht mit uns.
Wo Menschenkunst Nicht zureicht, hat der Himmel oft geraten.
Wer wird aber den Tag seines Kommens ertragen können und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer eines Schmelzers und wie die Lauge der Wäscher.
Heiliger Geist! Mit deiner Gnade wolle bei uns sein. Unsere Herzen mache huldvoll zu dem Tempel dein.
In einer Welt, die eine Gottheit nach einem Plane erschaffen oder in der eine Gottheit außerhalb des Menschen in irgend einem Sinne über Zukünftiges verfügt, ist der Mensch als sittliches Wesen, als Person vernichtet.
Wohl gibt's, wo Götter schaffen, nichts Unmögliches.
O ihr, die ihr Schweres ertragen habt, ein Gott wird auch diese Qualen beenden.
Wenn Gott will, So grünt ein Besenstiel.
Gott ist allezeit bereit, aber wir sind sehr unbereit.
Wo Gott zerstört und bricht, hilft alles Bauen nicht.
Komm, o heil'ger Geist und wehe, Send uns von des Himmels Höhe Deines Lichtes heil'gen Strahl; Komm, o Vater du der Armen, Gabenspender voll Erbarmen, Füll die Herzen allzumal! Gieß von lichten Himmelsauen In uns, die wir gläubig trauen, Siebenfält'gen Gnadenstrom; Gib der Tugenden Vollendung, Gib des Todes sel'ge Wendung, Ew'ges Fest im ew'gen Dom!
Noch einmal ehe ich weiterziehe und meine Blicke vorwärts sende, heb ich vereinsamt meine Hände zu dir empor, zu dem ich fliehe, dem ich in tiefster Herzenstiefe Altäre feierlich geweiht, daß allezeit mich deine Stimme wieder riefe. Darauf erglüht tief eingeschrieben das Wort dem unbekannten Gotte. Sein bin ich, ob ich in der Frevler Rotte auch bis zur Stunde bin geblieben: Sein bin ich – und ich fühl die Schlingen, die mich im Kampf darniederziehn und, mag ich fliehn, mich doch zu seinem Dienste zwingen. Ich will dich kennen, Unbekannter. Du tief in meine Seele Greifender, mein Leben wie ein Sturm Durchschweifender, du Unfaßbarer, mir Verwandter! Ich will dich kennen, selbst dir dienen.
Es wandelt, was wir schauen Es wandelt, was wir schauen, Tag sinkt ins Abendrot, Die Lust hat eignes Grauen, Und alles hat den Tod. Ins Leben schleicht das Leiden Sich heimlich wie ein Dieb, Wir alle müssen scheiden Von allem, was uns lieb. Was gäb' es doch auf Erden, Wer hielt' den Jammer aus, Wer möcht' geboren werden, Hielt'st Du nicht droben Haus! Du bist's, der, was wir bauen, Mild über uns zerbricht, Daß wir den Himmel schauen – Darum so klag' ich nicht.