Hoffnung Sprüche – zukunft

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Es ist kein süßer Leiden als hoffen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Ihr nennt es Hoffnung – jenes zehrend Feuer: Allein, es ist der Wünsche Ungeheuer.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. VI: Gedichte. Aus: Tamerlane. Übers. K. Merling

Hoffnung, der Adler, der die Himmel stürmte.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. VI: Gedichte. Aus: Tamerlane. Übers. K. Merling

Wer nichts erhoffen kann, möge an nichts verzweifeln.

Seneca, Medea. V. 163. Übers. Internet Originaltext: Qui nil potest sperare, desperet nihil.

O Traum, zu bald dein Glanz verging! Sternhelle Hoffnung, allzufrüh Des Todes Dunkel dich umfing!

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. VI: Gedichte. Aus: An eine im Paradise. Übers. K. Merling

Die Hoffnung meidet der Wahrheit unbestechlichen Blick, denn er erschüttert sie fast jedesmal.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Die zäheste Begleiterin des Menschen ist die irdische Hoffnung! Sie drängt sich mit ihrem unwahren Lächeln noch in die Sterbezimmer! Und wir armen Menschen können nicht leben, leiden und sterben ohne sie!

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Mit deinen Hoffnungen pflegst du deine innere Jugend.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Die Enttäuschung tötet nicht, die Hoffnung aber gibt das Leben.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Neue Hoffnungen, wie goldene Funken, verwandeln dunkle Wolken in Berge schimmernden Lichts.

Bowman-Hart, Thoughts and Aphorisms, 1899. Übers. Internet

Man hofft immer auf das – Unverhoffte.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Du musst einer Hoffnung ähnlich sehen, sonst nähert sich dir niemand.

Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)

Hoffnung ist das süße Gift, welches der Teufel in jede menschliche Leidenschaft gemischt hat.

Hohenemser, Aphorismen, 1918

Die Hoffnung fliegt, und die Tat geht zu Fuß; darum sind sie immer so weit auseinander.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929