Krieg Sprüche – mut

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Der Krieg ist [...] der Kaiser-Schnitt der Menschheit; er entbindet gewaltsam die Geister.

Jean Paul, Freiheits-Büchlein; oder dessen verbotene Zueignung an den regierenden Herzog August von Sachsen-Gotha; dessen Briefwechsel mit ihm; – und die Abhandlung über die Preßfreiheit, 1805. Fünfter Abschnitt. Eintritt der Zensur

Es ist sonderbar, daß Deutschland nie sein Glück durch Waffen machen konnte.

Schiller, F., Gespräche. Mit Karoline von Wolzogen, 28. März 1801

Es ist als ob die Völker die Gefahren liebten, weil sie sich in deren Ermanglung solche schaffen.

Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen, übersetzt von Franz Graf von Pocci, München 1851

Der Krieg ernährt sich selbst.

Livius, Römische Geschichte. Von der Gründung der Stadt an (Ab urbe condita), entstanden ab 27 v. Chr. 34, 9, 12. Originaltext: Bellum se ipsum alet.

Wer nicht weiß, was Krieg ist, der gehe in den Krieg.

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Es ist in der Tat eine natürliche und gewöhnliche Sache, die Begierde zu Eroberungen: und die Menschen werden immer gelobt und nicht getadelt, die so etwas unternehmen, falls sie es können. Wenn sie es aber nicht können und doch unternehmen, es koste, was es wolle: dann ist es ihr Fehler, und dafür trifft sie der Tadel.

Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)

Alle Schätze der Welt können mich nicht dazu bringen, einen Angriffskrieg zu befürworten, denn ich halte ihn für Mord.

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Krieg ist leichter angefangen als beendet.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Kriegsräte sind nur eine Entschuldigung für Feigheit. Solange ich den Oberbefehl habe, wird es keine geben.

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Um eine Schlacht zu gewinnen, ist es nötig, dem Heer Vertrauen zu sich selbst und auf den Feldherrn einzuflößen.

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Jeder Krieg wird unter den nichtigsten Vorwänden begonnen, aus guten Gründen weitergeführt und mit den verlogensten Ausreden beschlossen.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Will man angreifen, so muß es mit Entschiedenheit geschehen.

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Ein kluger Mensch muss alles versuchen, bevor er zu den Waffen greift.

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Bestimme ich die Stärken des Feindes, während meine Gestalt nicht wahrnehmbar erscheint, so kann ich meine Stärke konzentrieren, während der Feind unvollständig ist. Der Höhepunkt militärischer Entfaltung findet sich im Formlosen: Weiset keine Form auf und sogar der sinnestiefste Spion suchet Euch vergebens und der Weise kann keine Pläne gegen Euch schmieden.

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Ein Volk sollte den Krieg fürchten wie der Einzelne den Tod.

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Gegen den Feind soll man viel Hände, aber wenig Köpfe brauchen.

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Krieg und Hetzerei jeglicher Sorte ist Heimweh nach dem Wüsten.

Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)

Ja, der Krieg verschlingt die Besten!

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Siegesfest, 1803

Krieg ist der Menstruationsneid der Männer, sie wollen auch mal bluten. So ein Schwachsinn. Schon mal bedacht, wie viele Kriege wegen Frauen geführt wurden?

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Den Kriegshetzern sollte es gehen wie den Bienen. Wer den Stachel benützt, sollte umkommen.

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Der Mensch kennt nicht den Namen des ersten Opfers eines jeden Krieges. Obwohl es immer den gleichen Namen trug, denn es heißt »Unschuld«.

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