Krieg Sprüche – mut

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Vom Kriegsführen halte ich nichts. Es gebiert nichts Gutes. Wenn man nicht zur Verteidigung des Vaterlandes oder um einer Gefahr vorzubeugen den Degen zieht, sollte man es lieber lassen.

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Krieg! Es würde genügen, den Feind wissen zu lassen: Kommt bloß nicht! Wir haben Typhus.

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Die Welt zu erobern, ist das eine. Sie auf die Dauer zu beherrschen und ihren Frieden zu erhalten, ist das andere.

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Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, und es gibt in der Anwendung derselben keine Grenzen.

Clausewitz, Vom Kriege. Hinterlassenes Werk des Generals Carl von Clausewitz, hg. von Marie von Clausewitz, 1832-34

Es war einfacher, den fernen Osten zu erobern, als herauszufinden, was wir mit ihm anfangen sollen.

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Krieg ist eine Methode, einen politischen Knoten mit den Zähnen zu lösen, wenn man ihn nicht mit der Zunge lösen kann.

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Denn auch der Mächtigste bedarf der Gunst der Einheimischen, um in ein Land eindringen zu können.

Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)

Wehe dem Fürsten, wehe dem Volke also, das einen unrechtmäßigen Krieg aus bloßem Ehrgeiz anfängt.

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Du Gott des Krieges, laß die Erde! Dein Schritt, mit Blut bemerkt, ist fürchterlich, ist schwer, Verändre doch die schreckliche Gebärde, Und schüttle länger nicht den Speer.

Karsch, Gedichte, 1792 (posthum). Aus: Ein Gebet an den Mars, 1762

Ein rechter Krieg wäre erst, wenn nur die, die nicht taugen, in ihn geschickt würden.

Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924. V. 1915

Es geht der Krieger, der gerechte, Mit frohem Mute zum Gefechte. Indessen ist es ihm doch lieber, Wenn alles erst mal gut vorüber.

Busch, W., Briefe. Sämtliche Briefe. Band II: Briefe 1893 bis 1908, Hannover 1969

Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen.

Clausewitz, Vom Kriege. Hinterlassenes Werk des Generals Carl von Clausewitz, hg. von Marie von Clausewitz, 1832-34

Wer aber erst an den Feind heran will, darf nicht konzentriert auf einer oder wenigen Straßen vorgehen wollen.

Moltke, Militärische Werke. Aus den Verordnungen für die höheren Truppenführer vom 24. Juni 1869

Gott, der Allmächt'ge, blies, Und die Armada flog nach allen Winden.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Die unüberwindliche Flotte (Nach einem ältern Dichter), Erstdruck 1786

Wenn der Krieg anfängt, so muß der Teuffel die Höll umb hundert tausend Klaffter weiter machen.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630. Originaltext

Der Krieg ist trotz seiner Schrecken eigentlich nicht unpopulär. Er begünstigt und entwickelt Triebe, die bei den Menschen sonst zu schlummern pflegen. Die Rohheit, der Blutdurst, die Freude, ja sogar der Rausch des Tötens wurzeln so tief im Innersten der Sterblichen, daß sie leicht wieder zutage treten.

France, in: Marcel Le Goff: Gespräche mit Anatole France, 1914-1924, übersetzt von Ernst Klarwill, München 1925

Es ist einer der ersten Grundsätze des Kriegs, seine Macht zu übertreiben, nicht aber, sie klein darzustellen.

Rehlen (Hg.), Berühmte Aussprüche und Worte Napoleons von Korsika bis St. Helena, Leipzig 1906

Gott verhüt' einen Feldzug immerdar, Doch geb' er Kriegsfurcht und Kriegsgefahr! Es möchten die Menschenbestien auf Erden Zu übermütig sich sonst gebärden.

Vierordt, Deutsche Hobelspäne. Stoßseufzer und Stammbuchblätter, 1909

Ist es denn so reizend, sich mit Trümmern In die Weltgeschichte einzubau'n?

Tiedge, C. A., Gedichte. Kleinere Dichtungen. Aus: Elegie auf dem Schlachtfelde bei Kunersdorf, 1803

Das Mörderischste sind nicht die Kanonen, sondern die Ideen.

Rolland, Clerambault. Geschichte eines freien Gewissens im Kriege (Clerambault, histoire d’une conscience libre pendant la guerre), 1920

An Peter Panter Peter Panter, Mitarbeiter! Steig doch auf die hohe Leiter! Singe doch von aktuellen Zeitgenossenzwischenfällen! Laß die Liebe, laß die Damen mit dem freundlich blonden Namen; laß die bunten Busentücher – und vor allem: laß die Bücher! Laß sie Bücher schreiben, drucken – wozu da hinuntergucken! Frisch! hinein ins volle Leben! Aktuell mußt du dich geben! Sieh mich an! Fast jede Woche pfeif ich auf dem Flötenloche: Reichstag, Wahlrecht, Osten, Westen, Presse, Orden, Schweinemästen –! Tanz die nationale Runde! Kennst du das Gebot der Stunde? Höcker macht das viel gewandter, Peter Panter, Peter Panter! Du mußt aktueller schwätzen, und man wird dich höher schätzen! Lerne du im Hurraschrein: man darf nicht beschaulich sein.

Tucholsky, Werke 1907-1935. In: Die Weltbühne, 11.07.1918, Nr. 28 (Theobald Tiger), wieder in: Fromme Gesänge. Aus großer Zeit, 1919