Krieg Sprüche – mut

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Man muß stets vollkommen zum Kriege gerüstet sein, um nie in die traurige Notwendigkeit versetzt zu werden, ihn zu führen.

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Der Krieg entblößt alle schwachen Seiten der Regierung, der Krieg reißt die falschen Aushängeschilder herunter, der Krieg offenbart die innere Fäulnis ...

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Der ewige Friede ist ein Traum und zwar nicht einmal ein schöner Traum. Der Krieg ist ein Element der von Gott eingesetzten Ordnung. Die edelsten Tugenden des Menschen entfalten sich daselbst: der Mut und die Entsagung, die treue Pflichterfüllung und der Geist der Aufopferung. Der Soldat gibt sein Leben hin. Ohne den Krieg würde die Welt in Fäulnis geraten und sich im Materialismus verlieren.

Moltke, Briefe. An Professor Bluntschli

Nur ein schlechter Mann läßt das Gute aus Furcht vor dem Bösen; nur ein feiger Mann sieht ab von einem glorreichen Unternehmen um eines zweifelhaften Ausganges willen.

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Jeder Krieg birgt gewissermaßen einen neuen in seinen Falten.

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Der Krieg schafft schon Gefährten, Schrecken erregt nur das alltägliche Gerede.

Petrarca, F., Briefe. An Kaiser Karl IV. in Prag

Der Krieg, wo er nicht erzwungene Selbstverteidigung, sondern ein toller Angriff auf eine ruhige, benachbarte Nation ist, ist ein unmenschliches, ärger als tierisches Beginnen, indem er nicht nur der Nation, die er angreift, unschuldigerweise Mord und Verwüstung drohet, sondern auch die Nation, die ihn führet, ebenso unverdient als schrecklich hinopfert.

Herder, J. G., Briefe zur Beförderung der Humanität, 1793-97. Zehnte Sammlung, 1797. Erste Gesinnung: Abscheu gegen den Krieg

Ich liebe Schlachtfelder, denn so furchtbar auch der Krieg ist, so bekundet er doch die geistige Größe des Menschen, der seinem mächtigsten Erbfeinde, dem Tode, zu trotzen vermag.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Dritter Teil. Reise von München nach Genua. Kapitel 30

… im Krieg gilt jeder Vorteil, Wir nehmen unbedenklich, was sich bietet.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. Wrangel

Politiker an die Front, dann gibt's keinen Krieg mehr.

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Schuld hat das kostbare Gold. Es gab keinen Krieg, als der Becher, den man beim Mahle gebraucht, einfach aus Buchenholz war.

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Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein, das heißt müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Lüge, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos. War man je zu all dem frisch und munter? … Kriegsmüde hat man immer zu sein, das heißt nicht nachdem, sondern ehe man den Krieg begonnen hat.

Kraus, Glossen bis 1924. Unsere Pallas Athene!

Durch Krieg den Volksschmerz heilen – heißt: Enthaupten den, den Zahnschmerz plagt.

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Alle Nationen sind tapferer, sobald sie für ihren Herd kämpfen, als wenn sie ihre Nachbarn angreifen; sollte dies nicht einen natürlichen Grund im Menschen haben, daß es recht ist, sich zu verteidigen, und nicht seinen Nachbarn angreifen?

Friedrich II., Geschichte meiner Zeit, 1775

Der waffenlose Sieg des Mönches Gregors VII. über Heinrich IV. hat mehr Anrecht auf die Bewunderung der Welt als alle Siege eines Alexanders, Cäsars oder Napoleon. Die Schlachten, welche die Päpste des Mittelalters schlugen, wurden nicht durch Eisen und Blei, sondern durch moralische Macht erkämpft, und die Anwendung so feiner und geistiger Mittel ist es, welche das Mittelalter weit über unsere Zeit erhebt. Ein Napoleon erscheint einem Gregor gegenüber nur als Barbar.

Gregorovius, Die Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter, 8 Bde., 1859-72

Hätte man doch nur die alte Sitte, daß sich die Könige vor die Fronten ihrer Armeen riefen und ihre Händel durch Zweikampf ausmachten –! Einige Gänge – und Ruhe und Friede wäre in der Welt.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Ihr führt Krieg? Ihr fürchtet euch vor einem Nachbarn? So nehmt doch die Grenzsteine weg – so habt ihr keinen Nachbarn mehr.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November 1882 – Februar 1883

Es ist der Krieg ein roh gewaltsam Handwerk, Man kommt nicht aus mit sanften Mitteln; alles Läßt sich nicht schonen.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 2. Auftritt, ILLO

Der Krieg tritt selten ein, außer dort, wo Reichtum lockt.

Dryden, The Hind and the Panther: A Poem, in Three Parts, 1687

Ein furchtbar wütend Schrecknis ist Der Krieg, die Herde schlägt er und den Hirten.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 1. Akt, 2. Szene, Stauffacher

Versuche nicht den falschen Gott der Schlachten, denn blind und ohne Schonung waltet er.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 2. Akt, 4. Auftritt, La Hire