Krieg Sprüche – zukunft

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Pulver ist schwarz, Blut ist rot, Golden flackert die Flamme!

Freiligrath, F., Gedichte. Aus: Schwarz-Rot-Gold (London, 17. März 1848)

Der größte Sieg wäre der übern Krieg.

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Jeder Krieg wird erst nach dem Kriege entschieden.

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Der Krieg ist unausbleiblich vom Elend ebensowohl vom Ruhm gefolgt.

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Einen europäischen Krieg würde ich für ein Unglück halten, diesmal würde er furchtbar ernst werden, überall den Chauvinismus entflammen auf Jahre hinaus.

Bebel, Aus meinem Leben, 3 Bde., 1910-14. Dritter Teil. Ruhetage

Die Waffen ruhn, des Krieges Stürme schweigen, Auf blutge Schlachten folgt Gesang und Tanz.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 4. Akt, 1. Auftritt, Johanna

Reißt die Kreuze aus der Erden! Alle sollen Schwerter werden, Gott im Himmel wird's verzeihn.

Herwegh, Gedichte eines Lebendigen, 1841-43. Aus: Aufruf

Der Krieg ist gewonnen – nicht aber der Friede.

Einstein, Aus meinen späten Jahren (übers. v. Dr. Hildegard Blomeyer nach der amerikanischen Ausgabe „Out of my later years", Philosophical Library, New York 1950), Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1952. Botschaft an die Nobel-Gedenkfeier in New York, am 19. Dezember 1945. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Albert-Einstein-Archivs der Hebräischen Universität Jerusalem

Sieh, Karl, den Granattrichter! Da heißt es immer, wir machen Geschichte, aber wir machen auch Geographie!

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Glückselig der Staat, welcher in Friedenszeiten den Krieg fürchtet – unselig der, welcher ihn in Friedenszeiten nährt.

Inschrift. Lateinische Inschrift im Breslauer Rathaus

Kein Volk noch beglückten Blut und Plünderung! Der Fluch fällt entsetzlich auf den mächtigen, lorbeergeschmückten Sieger von dem Besiegten zurück!

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O schöner Tag! wenn endlich der Soldat Ins Leben heimkehrt, in die Menschlichkeit, Zum frohen Zug die Fahnen sich entfalten, Und heimwärts schlägt der sanfte Friedensmarsch.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 4. Auftritt,

Jener Krieg ist gerecht, der notwendig ist und jener Kampf fromm, in dem allein noch Hoffnung liegt.

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Es ist keine Wendung zum Besseren möglich, solange die abendländischen Völker auf dem Kriegsfuß miteinander stehen, anstatt sich zu einem lebendigen Ganzen zu verbinden, indem ihre antagonistische Politik sich in eine kooperative Politik verwandelte.

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Wenn Gott nicht wunderbar hilft, so steht uns eine Zerstörung bevor, wie die römische Welt sie um die Mitte des 3. Jahrhunderts erfahren hat: Vernichtung des Wohlstands, der Freiheit, der Bildung und der Wissenschaften.

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Wann wird die Zeit anbrechen, wo sich die Fürsten nicht gegenseitig ihre Throne, sondern die Völker gegenseitig ihre Freiheiten verbürgen?

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Es wird eine Zeit kommen, wo Nationalstolz ebenso angesehen werden wird wie Eigenliebe und andre Eitelkeit; und Krieg wie Schlägerei.

Varnhagen, R., Briefe

Alle vereinigten Laster aller Zeiten und Länder werden nicht dem Unheil gleichkommen, welches ein einziger Krieg verursacht.

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Wenn den Krieg weder die Religion, noch die Moral, noch die Arbeit des Menschengeschlechtes abzuschaffen vermocht hat, wird das vielleicht die Wissenschaft tun, denn diese steigert die Mittel der Vernichtung so hoch, daß die menschliche Natur ihnen keinen Widerstand mehr leisten wird.

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Im Gegenteil, er wird viele schaffen.

Nestle, Die Sokratiker, 1922. Aus der Schrift 'Über den Staat'. Als jemand sagte, der Krieg werde die Armen zunichte machen.

Der Krieg ist das größte Übel, das einem Staate, das einer Nation widerfahren kann. Es muß daher die Hauptsorge sein, alle nur immer mögliche Kraft gleich beim ersten Ausbruche aufzubieten, alles anzuwenden, damit derselbe so kurz als nur immer sein kann und bald auf die möglichst günstigste Art entschieden wird.

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