Leben Sprüche
Sprüche über das Leben und seine Bedeutung
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Ich kann als Wandrer durch die Welt nur treiben, Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend. Nach meinem Sinn nur lesen oder schreiben – Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend. Die Hände hab’ ich vors Gesicht geschlagen, Die Tränen fließen stets bei meinen Klagen, Die Fehler sehe ich, die in mir lagen, Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend. Das Fundament der Welt ist wüst, o Not! Das Korn ist aufgebraucht, es gibt kein Brot, Weh diesem Leben, das hingeht zum Tod! Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend.
Wir sind wie eine Schüssel auf dem Wasser. Die Bewegung der Schüssel auf dem Wasser wird nicht von der Schüssel, sondern vom Wasser bewirkt.
Es ist aber auch eine Schande, aus eigener Vernachlässigung alt zu werden, ehe man sich in der vollen Schönheit und Kraft seines Körpers, deren er fähig ist, gesehen hat.
Das Leben ist ein beschissenes Adventure, aber die Grafik ist geil.
Alles ist nur Übergang. Merke wohl die ernsten Worte: Von der Stunde, von dem Orte Treibt dich eingepflanzter Drang. Tod ist Leben, Sterben Pforte. Alles ist nur Übergang.
Unser Leben gleicht der Reise Eines Wandrers in der Nacht; Jeder hat auf seinem Gleise Vieles, das ihm Kummer macht; Aber unerwartet schwindet Vor uns Nacht und Dunkelheit, Und der Schwergedrückte findet Linderungen für sein Leid. Darum laßt uns weiter gehen! Weichet nicht verzagt zurück! Hinter jenen fernen Höhen Wartet unsrer noch ein Glück. Muthig, muthig, lieben Brüder! Gebt die bangen Sorgen auf! Morgen geht die Sonne wieder Freundlich an dem Himmel auf.
Was weiß denn ich vom Menschenleben? Bin freilich scheinbar dringestanden, aber ich hab' es höchstens verstanden, konnte mich nie darein verweben. Hab mich niemals daran verloren. Wo andre nehmen, andre geben, blieb ich beiseit, im Innern stummgeboren. Ich hab von allen lieben Lippen den wahren Trank des Lebens nie gesogen, bin nie von wahrem Schmerz durchschüttert, die Straße einsam, schluchzend, nie! gezogen. Wenn ich von guten Gaben der Natur je eine Regung, einen Hauch erfuhr, so nannte ihn mein überwacher Sinn, unfähig des Vergessens, grell beim Namen. Und wie dann tausende Vergleiche kamen, war das Vertrauen, war das Glück dahin. Und auch das Leid! zerfasert und zerfressen vom Denken, abgeblaßt und ausgelaugt! Wie wollte ich an meine Brust es pressen, wie hätt ich Wonne aus dem Schmerz gesaugt: Sein Flügel streifte mich, ich wurde matt, und Unbehagen kam an Schmerzes Statt...
Leben wandelt in Tod die Natur, die Formen vertauschend, Und mit des Fleisches fremdem Gewand umhüllt sie die Seele.
Möge Gott auf dem Weg, den Du vor Dir hast, vor Dir hergehen. Das ist mein Wunsch für Deine Lebensreise. Mögest Du die hellen Fußstapfen des Glücks finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen.
Der normale Mensch hingegen ist, hinsichtlich des Genusses seines Lebens, auf Dinge außer ihm gewiesen, auf den Besitz, den Rang, auf Weib und Kinder, Freunde, Gesellschaft usw., auf diese stützt sich sein Lebensglück: darum fällt es dahin, wenn er sie verliert, oder er sich in ihnen getäuscht sah.
Wandlung ist das Geheimnis der Welt. In steter Entfaltung Unabsehlich gestuft bildet das Leben sich aus.
…mir scheint doch, daß ein anständiger Mensch das Recht hat zu leben…
Alles Leben ist ein überschwenglicher Erneuerungsprozeß, der nur (von der Seite) den Schein eines Vernichtungsprozesses hat.